Sonntag, 19. November 2017

Dies und Das --> Buchmesse in Frankfurt 2017, Donnerstag

Da ich mich vorgestern während des Frühstücks ganz spontan entschlossen habe,  zur BuchBerlin zu fahren, sollte ich eventuell gegebenenfalls endlich meinen Messebericht zur FBM schreiben (und auch die vielen Rezensionen, die noch ausstehen, aber das ist ein anderes Thema*ganzdolleschäm)

Tja, also die FBM 2017 …. nach dem einen Besuchstag in 2016 war klar, dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei  bin. Absolut nicht klar war,  zumindest nicht, als ich den erneuten Besuch beschloss, dass meine Anfahrt etwas länger sein würde, hab ich doch im Juni diesen Jahres meinen Wohnsitz nach Schleswig Holstein verlegt, aber egal. Zwergi (mein kleines treues Autochen) war einsatzbereit, also ab Richtung Frankfurt.

Zwei Tage hatte ich eingeplant, den Donnerstag (da fand das Bloggertreffen von Lovas statt, zu dem ich eingeladen war) und den Samstag, weil etliche Leser aus der FB Gruppe nur an diesem Tag anreisen konnten.

Das Chaosgen war natürlich auch wieder dabei, so hab ich gleich am Donnerstag Morgen verschlafen und kam nicht wie geplant spätestens um 9 Uhr in den Heiligen Hallen an, sondern erst so gegen *grübel …. Halb elf oder so.


Da mein Plan grob so aussah, dass ich mich die meiste Zeit am Stand des Autorensofas 



aufhalte, mir dort einige der Lesungen anhöre, z.B. von Laura Gambrinus 





 Jo Berger, die von Amy Baxter unterstützt wurde

Katharina Burkhardt


und Amy Baxter mit einem eigenen Buch



höchstens kurz durch die Halle 3.0 schlendere, irgendwann am Nachmittag das legendäre „DummRumStehTreffen“ mit Mitgliedern der Chaotengruppe habe und im Café Trilogie das mit Christin Burger und Emily Thomsen, hatte ich also einen ruhigen Tag vor mir. Dachte ich ....

Klappte auch ganz gut, bis ich feststellte, dass ich (da ich keinen Drucker hatte und habe, und mir die Liste im Laptop wenig nützte, auch immer noch kein Smartphone mein eigen nannte, um die Termine einzutragen  –  wenigstens das hat sich inzwischen geändert *lach) die beiden Nachmittagstreffen, nicht wie in meinem wunderschönen Notizbüchlein von May B. Aweley 



nacheinander notiert, zu „absolvieren“ hatte, sondern gleichzeitig *ahhhhh 
Hab ich also den Reißverschluss, der an meinem Körper längs läuft mal wieder in Betrieb genommen (nur gut, dass ich den nicht deaktiviert hatte, als meine Söhne älter wurden und ich nicht mehr gleichzeitig auf zwei Fußballplätzen zur Unterstützung stehen musste), hab mich eine Zeitlang köstlichst mit dem Kellner in besagtem Café (natürlich auch mit Christin, Emily und den Bloggerinnen, die dabei waren) amüsiert, um dann zum Treffpunkt des Chaotentreffs – nicht ohne der einen oder anderen Autor/In über den Weg zu laufen und kurz zu quatschen –zu hasten, vor der Halle etwas zu warten und  als niemand kam, mich wieder zu der lustigen Truppe in die erste (oder doch zweite *nachdenk) Etage der Halle 3.1 begeben. Die hatte sich inzwischen vergrößert und ich hab noch ganz tolle Kontakte knüpfen können zu Serena Avanlea und Birte Lämmle, immer bemüht neue Autoren und somit neuen Lesestoff für die Wanderchaosgruppe aufzutun.

Ich hab also genau das getan, was ich vermeiden wollte …. Rumhetzen *seufz
Da kam dann das Lovas Treffen gerade recht, da gab es ein erfrischendes Schlückchen und tolle Gespräche. Irgendwann bekam ich dann so nebenbei mit, dass die liebe Amy Baxter  das Mikrofon in der Hand hielt 

 

und von einem Gewinnspiel berichtete. Da ich nirgends teilgenommen hatte, hab ich nur mit einem halben Ohr zugehört *sorry Amy – war nicht böse gemeint, bis ziemlich viele der anwesenden Autoren und Blogger zu mir guckten und Amy mich auffordernd anguckte, ihr etwas näher zu kommen. 


Ich wusste immer noch nicht, worum es ging, drückte die liebe, inzwischen Fast-Nachbarin *lach, mal 


und hatte plötzlich einen niegelnagelneuen tolino vision 4 hd in der Hand, den ich gewonnen hatte *Schock



Natürlich freute ich mich darüber und ließ mich dann auch aufklären, womit ich den verdient hatte. Ich hatte an sich nur getan, was ich mir bei Gründung der Wanderchaotengruppe und meines Blogs geschworen hatte: Unterstützung der Selfpublisher, besonders der Sofaautoren, viele Bücher derjenigen lesen, Rezensionen schreiben und diese großzügig verteilen. In meinen Augen eine Selbstverständlichkeit, aber für die Jungs und Mädels eben einen tolino wert. War mir – ganz ehrlich – schon etwas peinlich, vielleicht ist das auf den Bildern zu erkennen, die Herr Reichenberg machte.

Mit wundervollen Gesprächen klang mein erster Messetag aus, wobei ich tatsächlich im Laufe des Tages einige Bilder geknipst hatte.


Jo Berger und Anja Saskia Bayer im Gespräch mit einer Leserin

Greta Schneider und Amy Baxter

Jo Berger, Emma S. Rose, Amy Baxter, Greta Schneider

Jo Berger und Amy Baxter bei der Vorbereitung zur gemeinsamen Lesung

Und natürlich Bücher, Bücher

und noch mehr Bücher ... immerhin kommen bei 35 Autoren doch einige zusammen

Johanna Danninger war auch da

und eine der Gründerinnen der Autorenvereinigung, Elke Becker



Ganz am Ende war der wundervolle Tag nach einer leckeren Pizza, die ich beim Italiener um die Ecke mit Elke Becker, Jo Berger, Anja Bayer und Marion Schauder genießen durfte. Natürlich blieben auch in diesen Stunden die Augen vor Lachen nicht trocken und ich danke euch Vieren für die Zeit.

Mittwoch, 15. November 2017

Rezension --> Margot S. Baumann - Der Himmel über Positano


Über netgalley.de habe ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten, vielen Dank dafür

Vollkommen überraschend und nach jahrelangem eher lockerem Kontakt wird Lara von ihrer italienischen Freundin Celia zu deren Hochzeit an die Amalfiküste eingeladen. Da sie Urlaub hat, steigt sie kurzentschlossen in den Flieger, nicht ahnend, was auf sie zukommt. 

Denn nur Trauzeugin ist nicht. Sie verliebt sich in den Bruder der Braut, deckt ein Familiengeheimnis mit auf und landet sogar im Krankenhaus. 
Nicht das, was sie sich unter einem Urlaub vorgestellt hatte.

Ich liebe Margots Geschichten, doch mit dieser hat sie den Vogel abgeschossen *lach Sie setzt immer noch einen drauf, sodass ich zwischendurch dachte in einem Krimi vom Feinsten gelandet zu sein. Spannend, geheimnisvoll und liebevoll erzählt sie die Geschichte der italienischen Familie und deren Vergangenheit, in der mehr passierte als jeder der Beteiligten sich vorstellen konnte. 

Und wer zwischen den Zeilen liest, stellt mal wieder fest, wie wichtig es doch ist, miteinander zu reden und nicht darauf zu hoffen, dass eigene Gedanken und Wünsche vom Gegenüber erraten, geahnt, gerochen werden sollen. 

Mich hat Margot erneut einige Abende begeistert, schon allein mit ihren Beschreibungen der Gegend um Positano, sodass ich mich bei dem herrschenden eher trüben Herbstwetter von der Nordsee ans Mittelmeer gesehnt habe. 
Das Cover ist wie alle von Margot einfach wundervoll und ich konnte einfach nicht an diesem Buch vorbeigehen. Vier Chaospunkte.

Dienstag, 14. November 2017

Rezension --> Tommy Herzsprung - Crazy Boys, Total scha(r)f auf dich


Okay, dies wird - zumindest hier auf dem Blog - mal eine ganz andere Rezension, Meinungswiedergabe, als ihr sie von mir gewohnt seid. Dass ich für alle Genres offen bin, haben die meisten Leser schon gemerkt - hoffe ich jedenfalls *lach.
So passierte es vor wenigen Wochen, dass ein Autor bei Facebook über mich "stolperte", mir eine Freundschaftsanfrage stellte und die auch noch mit einer privaten Nachricht begründete, was ja selten vorkommt (andere FA nehme ich auch nicht an, wenn mir der Name vollkommen fremd ist).

Vom ersten Kontakt an war da eine stimmige Chemie zwischen uns, liegt vielleicht auch am Pseudonym des jungen Mannes, das er sehr passend gewählt hat, finde ich.
Als ich dann in seinem Profil stöberte, wurde er mir immer sympathischer und ich immer neugieriger auf eines seiner Bücher, denn schon die kurzen Statements, die er dort abgibt zeugen von einem lustigen, flüssigen Schreibstil. Und tatsächlich flatterte mir zum Wochenende sein neuestes Werk mit einer ganz besonderen Widmung ins Haus, die ich - wie er sie geschrieben hat - aus ganzem Herzen zurückgeben kann *lächel

Wie ihr vielleicht auch mitbekommen habt, bin ich seit der Buchmesse in Frankfurt etwas durch den Wind (was nicht an der Messe lag, sondern eher daran, dass ich meinen Hund vorher noch einschläfern lassen musste, mein Leben nach vier Monaten im neuen Zuhause also schon wieder komplett auf den Kopf gestellt wurde) und dadurch irgendwie ewig brauche, um ein Buch zu lesen, bzw. es überhaupt am Stück zu Ende zu lesen.

So liegen gerade vier angefangene Prints bei mir rum und ganz ganz viele aus der FB-Gruppe warten darauf, von mir gelesen zu werden, um endlich loswandern zu können.
Doch dann kamen die "Crazy Boys" und ich habe die Geschichte an sage und schreibe drei Abenden inhaliert, am Stück, im Ganzen .... Danke dafür, Tommy ....

Deswegen möchte ich auch meine Rezension gleich loswerden (und auch endlich damit anfangen, die noch ausstehenden rückwärts gehend zu schreiben. Es fehlen ja nur fast zwei Monate *Schock)



Aber nun zum Buch:

Wir befinden uns in Liverpool, DER Musikstadt des letzten Jahrhunderts, allerdings inzwischen wirtschaftlich vollkommen am Boden. Das wird auch ein Musikcasting, bei dem es eine "Goldene Bratwurst" zu gewinnen gibt, nicht ändern können.

Doch die Organisation dieses Festivals wird nicht das einzige sein, was in Jamies Leben schief läuft. Obwohl ...
Geht das Festival wirklich in die Hose?
Oder schafft es Jamie, daraus das "größte Barbecue Englands" zu machen?

Lest es selber und habt mit dieser Geschichte genau so viel Spaß wie ich, aber beachtet auch, dass diese >>fiktive Lovestory aus Liverpool<< auch >>fiktive, schwule Sex-Fantasien enthält, die nicht immer der Wirklichkeit oder den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen<<, also bitte kein Punkteabzug, wenn ihr damit nicht klarkommt.
Und, wie Tommy im Nachwort schreibt: >>Es (das Buch) ist ein Appell gegen Schubladendenken und Konformismus. Eine Hymne ans Anderssein, denn ich glaube fest daran, dass es sich lohnt, man selbst zu sein, nicht derjenige, den die anderen in uns sehen wollen. Vielfalt macht uns Menschen aus. ....<<

Unter anderem damit spricht er mir voll aus der Seele und ich kann Lesern, die ebenso denken, das Buch nur ans Herz legen. Ihr werdet Spaß haben, denn es ist humorvoll - wie oft saß ich laut lachend auf der Couch, berührend - ich gebe es zu, etliche Tränchen sind geflossen, und unterhaltend, andere Sichtweisen aufzeigend.
Dafür verantwortlich zeichnet Tommys Schreibstil, der flüssig und kurzweilig ist, delikat und amüsant.
Die Boys auf dem Cover lassen Frauenherzen höher schlagen und das Schaf ... nun ja, das gehört dazu, wie erklärt sich beim Lesen (und schon hab ich wieder Kopfkino *lach).

Ich werde mit Sicherheit noch mehr von Tommy lesen und vergebe fünf Chaospunkte

Mittwoch, 8. November 2017

Blogtour --> Susanne Pavlovic, Himmelreich und Höllengrund



Schon wieder fast zu Ende, unsere Tour rund um HIMMELREICH *snief
Noch dürft ihr aber zwei Beiträge lesen, heute bei Caro, die über essbare Blumen berichtet.

Viel Spaß und Guten Appetit *zwinker