Donnerstag, 25. August 2016

Interview --> Any Cherubim

Heute hab ich das nächste Interview für euch mit Any Cherubim zur Veröffentlichung des ersten Teiles ihrer Dilogie *Black Summer*, das ich auch vorab lesen durfte und einfach nur begeistert war

Wer Any nicht kennt, sollte aufpassen, wenn ihm diese sympathische Frau über den Weg läuft




Auch zu ihrem Buch findet ihr mehr bei den Rezensionen.

Steckbrief
Name: Any Cherubim
Geboren: 26.05.1975
Wohnort: Freiburg
Familienstand: verheiratet
Kinder: 3 Söhne


Am liebsten hab ich: Schokolade, Kaffee, Bücher, Urlaub und meine Familie

Gar nicht mag ich: Ignoranz, schlechte Laune und putzen

Erzähl doch ein bisschen über dein bisheriges Leben
Ich bin verheiratet und Mutter von drei Söhnen (18,16 und 13 Jahre alt). Bevor ich mich entschied hauptberuflich Autorin zu werden, hatte ich einen Nachtjob in einem Büro einer Spedition. Geschrieben habe ich nebenher, was oft sehr anstrengend war. Jetzt genieße ich einfach das Autorendasein und tobe mich auch völlig aus. Die Ideen kommen überall – beim einkaufen, beim putzen, wenn ich Musik höre. Deshalb trage ich  immer ein kleinen Notizheftchen mit mir, damit ich gleich alles aufschreiben kann. Früher saß ich in unserer Küche an einem kleinen Laptop, doch mittlerweile habe ich ein eigenes Schreiblabor. Dort verbringe ich die meiste Zeit des Tages.


Wie bist du dazu gekommen, zu schreiben? Und warum ausgerechnet in diesem Genre?
Geschrieben habe ich schon als Kind. Angefangen mit kleinen Gedichten, bis ich als elf jährige meine ersten Geschichten schrieb. Liebesromane und Fantasy habe ich schon immer gern gelesen. In diesen Genren fühle ich mich einfach am wohlsten.


Dein Notizbuch …. Wie sieht es aus? Schreibst du lediglich Stichworte auf oder setzt du dich dann – statt weiterzumachen, was du gerade tust – in Ruhe hin und schreibst ganze Passagen auf?
Früher, während meiner Nachtschicht, schrieb ich so manche Szene aber auch neue Ideen auf ein Blatt Papier und übertrug es dann in mein Script. Eigentlich mache ich das heute auch noch. In meiner Handtasche trage ich ein tolles Heftsystem, worin ich gleichzeitig an allen aktuellen und zukünftigen Buchprojekten arbeiten kann. Das brauche ich auch, weil ich mir längst nicht mehr alles merken kann und ich zeitgleich mehrere Projekte entwickle.
Wenn ich also im Sommer mit meinen Söhnen zum Schwimmen gehe oder ich lange Zugfahrten vor mir habe, kann ich immer und überall arbeiten. Ich liebe es, an Szenen oder Charakteren zu feilen, während ich unterwegs bin. Da kann ich meiner Kreativität freien Lauf lassen.


Wie kamst du auf die Idee eine Dilogie zu schreiben?
Hm … eigentlich war es nicht beabsichtigt „Black Summer“, mein zehntes Buch, in zwei Teilen zu schreiben. Das hat sich einfach durch den Inhalt so ergeben. Anfangs dachte ich an eine kleine Liebesgeschichte, doch als ich „Joys“ Schicksal aufbaute, wurde daraus viel mehr als ich geplant hatte. Zum Glück, wie ich finde, denn ich konnte dem Buch dadurch mehr Tiefe verleihen und mich so richtig austoben.
Meine Geschichten entstehen meistens durch Bilder oder Musik. Bei „Black Summer“ war es zum Beispiel ein Bericht über Zeugenschutz, den ich mal in einer Zeitschrift, im Wartezimmer beim Arzt, gelesen hatte. Daraus spinne ich dann eine Story.
Hach … Autorin zu sein, ist der beste Job der Welt – da kann ich wirklich frei sein.


Vielen herzlichen Dank, liebe Any, dass du dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten.
Und nun mach hinne mit dem zweiten Teil, ich bin hibbelig *lach

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