Sonntag, 21. August 2016

Rezension --> Frank Schlender - Max und die Sache mit der Raumzeit-Faltungsinversion




An sich ist Science Fiction so absolut nicht mein Ding, aber dieses Jugendbuch wollte ich dann doch mal gelesen haben.

Max und seine beiden Freunde Willi und Ben bilden eine Clique in der Klasse. Allerdings werden die drei Jungs als Nerds bezeichnet, weil sie absolute Sci-Fi-Freaks sind, was die Klassenkameraden nicht nachvollziehen können. Als sich dann auch noch in der Nähe von Maxens Wohnhaus in einer alten Villa von jetzt auf gleich eine seltsame ältere Frau mit ihrer Tochter einnisten und um die verfallene Villa rum seltsame Dinge passieren, sind sich die Teenager sicher, dass da irgendetwas gar nicht mit rechten Dingen zugeht. Der Verdacht kommt auf, dass die zwei neuen Bewohner des alten Hauses von einem anderen Stern kommen und mit allen möglichen und unmöglichen Hilfsmitteln versuchen die Jungs das Geheimnis um Frau Noell und Penelope zu lüften.

Ganz wichtig war mir, dass schon auf der ersten Seite klargestellt wurde, dass es am Ende ein Glossar gibt mit den wichtigsten Begriffen aus dem Science Fiction Bereich, wobei ich dann tatsächlich feststellen musste, dass mir der ein oder andere Begriff doch geläufig war und auch ein oder zwei der Zitate hatte ich schon mal gehört. Manchen Ausführungen konnte ich zwar dennoch nicht folgen, aber das tat dem Lesespaß keinen Abbruch. Denn Spaß hatte ich mit dem Buch von Frank Schlender, der die angesprochene Altersgruppe ganz sicher erreichen wird mit seinem *Wissen* und seiner fesselnden Schreibweise. Dass diese dann auch noch was lernen können über Freundschaft, erste Liebe, alleinerziehende Mütter ist ein wunderbarer Nebeneffekt, der dem jugendlichen Leser eventuell so gar nicht bewusst wird. Ich hab da schon zwei, drei Teenies im Auge, denen ich dieses Buch in die Hand drücken werde. Vier Chaospunkte.

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