Montag, 29. August 2016

Rezension --> J.P. Conrad - Mutterschmerz




Geheimnisvoll und spannend vom Prolog bis zum Epilog schreibt J.P. in seinem neuesten Roman eine Geschichte aus dem Jahr 1963.

Frisch den Dienst bei der Kripo in Bad Homburg angetreten erwarten den Kommissar Peter Kampmann zunächst nur vom Vorgänger ungelöste Fälle. Doch er kann sich ihnen nicht lange widmen, denn frühmorgens findet ein Hundebesitzer beim Spaziergang mit ebendiesem die Leiche eines jungen Mädchens, übel zugerichtet und nicht identifizierbar. Kurz darauf, noch am Tatort, werden die Beamten zu einem Hausbrand m nächsten Ort gerufen, denn in der Ruine liegt ebenfalls eine Leiche. Wie sich herausstellt ist es das Haus, in dem das Mädchen lebte. Hat jemand etwas gegen die Familie?

Wieder einmal konnte mich J.P. mehrere Stunden fesseln, denn sein Schreibstil ist einfach unverwechselbar, das Einzige was ihm fehlt, ist ein guter Korrekturleser. Manchen mag das egal sein, aber mich stört es, so bald mehr als fünf Rechtschreibfehler innerhalb weniger Seiten auftauchen, deswegen muss ich einen Punkt abziehen.
Ansonsten ist alles vertreten, was der Leser sich von einem guten Thriller wünscht: Spannung, Tote, ein Psychopath, ein sich festbeißender Kommissar, der auch entgegen der Meinung seiner Vorgesetzten am Ball bleibt und den wahren Täter findet, alte Geheimnisse, die zutage treten und ein *Happy End* Aus meiner unerschöpflichen Kiste vier Chaospunkte.

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