Dienstag, 23. August 2016

Rezension --> Katrin Koppold - Zeit für Eisblumen




"Manchmal muss man sich erst verlieren, um sich selbst zu finden!" steht über dem Klappentext des zweiten Bandes der Sternschnuppenreihe, der als Wanderbuch bei mir Einzug hielt.

Diesmal handelt die Geschichte von Fee, Helgas jüngerer Schwester, die mit Sam, ihrem Lebenspartner einen kleinen Sohn hat. Doch ihr Leben hat sich mit dessen Geburt vollkommen verändert, sie hält sich für eine schlechte Mutter, weil sie - des Geldes wegen - schnell wieder zu arbeiten beginnt und Paul in die Krippe steckt. Sie ist der Meinung, dass Sam, der absolut nicht in die Fußstapfen seines Vaters treten und dessen Apotheken übernehmen will, sondern lieber Lehrer wird, sie nicht genug unterstützt. Und zu allem Übel passt sie immer noch nicht in ihre Klamotten, die vor der Schwangerschaft so toll an ihr aussahen.

Dann passieren ihr auch noch Fehler im Job und ihr Chef schickt sie bis zum
Jahresende in den Krankenstand. Das ist das Tüpfelchen auf dem i für Fee und sie beginnt komplett neu ....

Auch wenn dieses Buch unabhängig vom ersten Band gelesen werden kann, bin ich doch froh, vorher Helgas Geschichte inhaliert zu haben, denn sie bauen schon aufeinander auf. Mit Fee durfte ich nach Irland reisen, an Orte, die ich tatsächlich schon besucht habe. Allerdings nicht mit den Gedanken, die Fee begleitet haben und deren Entwicklung von Katrin wieder eindrucksvoll erzählt wurde. Auch wenn die Geschichte von Fee und Sam sicher nicht einmalig ist, die Art wie sie wiedergegeben wird ist es und auch dafür fünf Chaospunkte.

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