Dienstag, 16. August 2016

Rezension --> Lana Rotaru - Black, Das Herz der Panther


 
Ein wundervolles Debüt von einer jungen Autorin, die noch ganz viel im Kopf hat und von der wir noch mehr lesen werden.
 
Lia ist im letzten Highschool-Jahr, hat eine beste Freundin, einen Freund und Eltern, die berufsbedingt so gut wie nie da sind. Ihr geht es damit gut und sie führt ein *normales* Leben, bis zwei neue Schüler ihre Schule besuchen. Zwillinge, die sich auf den ersten Blick ähneln wie ein Ei dem anderen. Erst bei näherem Betrachten ist sichtbar, dass es kleine, feine Unterschiede gibt. Und zum näheren Betrachten hat Lia bald mehr als genug Zeit, denn immer wenn sie Hilfe braucht, sind die beiden da und Hilfe braucht Lia oft, denn plötzlich ist nichts mehr, wie es vor dem Auftauchen der hübschen Jungs war, die ein Geheimnis mit sich herumtragen, das Lia unbedingt lüften will, auch um mehr über sich selber zu erfahren.
 
Lana hat es geschafft, allein mit dem geheimnisvollen Titel und Cover, mich an dieses Buch einige Tage zu fesseln, so dass ich mal wieder in jeder freien Sekunde wissen wollte, wie die Geschichte weiter geht. Sie ist spannend, mitreißend und fantastisch und einfach flüssig geschrieben, beinhaltet viel Leid und Schmerz, aber auch lustige Momente und macht auf jeden Fall Lust auf mehr. Die Charaktere der Protagonisten sind wunderbar herausgearbeitet, so dass der Leser sich diese sehr gut vorstellen und mit ihnen fühlen kann.
 
Ich kann euch diesen ersten Band der Trilogie nur wärmstens ans Herz legen und vergebe - zwecks einer eventuellen Steigerung in Band 2 - vier Chaospunkte.

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