Samstag, 20. August 2016

Rezension --> Ulli Eike - Jenseits der Erinnerung




"Das gestohlene Leben der Joey Marx" lautet der Untertitel und gestohlen ist es tatsächlich, das Leben der 24 jährigen Joey, die mit einem wesentlich älteren Mann verheiratet ist, der weltweit Hotels besitzt und mit ihren Eltern befreundet war. Sie engagiert sich in der Stiftung ihres Mannes und hat ein Leben, von dem manch junge Frau nur träumen kann. Bis ein Anschlag auf sie verübt wird und sie in eine Amnesie verfällt. Um ihr Gedächtnis wieder zu finden, versucht sie selber herauszufinden, wer sie ermorden wollte.

Ulli hat mit *Jenseits der Erinnerung* einen spannenden Roman geschrieben, der mich anfangs etwas ins Straucheln kommen ließ, denn die Zeitsprünge sind nicht ganz ohne und anhand der Aufteilung im Buch nicht sofort eindeutig zu erkennen. Je weiter ich aber in das Buch hineingelesen habe, desto eher hab ich erkennen können, ob ich mich in der Gegenwart oder der Vergangenheit befinde und war vollkommen eingenommen von der Geschichte, denn sie hat sich in Richtungen entwickelt, die ich keineswegs erwartet hätte. TOP, Herr Eike, hast du gut gemacht, fünf Chaospunkte aus meiner Kiste.

 

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