Samstag, 3. September 2016

Interview --> Jo Berger

Etwas verspätet wegen persönlichen Ausfalles das Interview mit der lieben Jo Berger zu ihrem neuesten Roman *Mit Mandelkuss und Liebe*

Antreffen könnt ihr Jo in fast jedem Laden wo es Nutella zu kaufen gibt und so sieht sie aus

 
 
Ich selber muss den Roman erst noch lesen, hab bisher erst ein Lesepröbchen inhaliert, daher müsst ihr auf meine Rezension noch etwas warten.
 
 
Steckbrief
Name: Jo Berger
Geboren am: Ich bin ein April-Kind und kam am 26. April zur Welt.
Wohnort: Weinheim
Familienstand: Langzeitverheiratet
Kinder: 1 Tochter
 
Am liebsten habe ich: Menschen, die frei von der Leber weg sind, Ehrlichkeit und Herzlichkeit. Und Nutella.
 
Gar nicht mag ich: Unehrlichkeit, Egoismus, Kapern

Erzähl doch ein bisschen über dein bisheriges Leben
Aber gerne. Seit 22 Jahren bin ich glücklich mit meinem Mann zusammen, mit dem ich auch eine Tochter habe. Sie ist bereits 16 Jahre und eine wirklich hübsche junge Dame. Meine Hobbys – puh, es sind viele. Ich lasse das Schreiben mal außen vor und gebe zu, dass ich gerne nichts tue, nicht regelmäßig, aber ab und zu. Nichts tun und einfach nur rumsitzen und auf irgendetwas Schönes blicken, wie Wald, Feld, Meer, Palmen oder eine hübsche Blume. Auch fahre ich gerne gemeinsam mit meinem Mann oder auch mit meiner Tochter mit dem 2-Sitzer-Cabrio durch den Odenwald und drehe dabei die Musik laut auf. Stundenlange Spaziergänge mit unserem Hund gehören ebenso zu den Dingen, die ich gerne tue, bevorzugt in Verbindung mit Sport, wie Walken oder Joggen oder auch einfach Picknicken. Ich bade bevorzugt in Melissenduft und immer zu heiß, genieße einen guten Rotwein bei Sonnenuntergängen und besuche gelegentlich Rockkonzerte. Wenn wir können, bereisen wir die Welt, es gibt so viele wunderbare Orte. Ach ja, lesen gehört natürlich auch dazu, gerne Thriller.
 
Wie bist du dazu gekommen, zu schreiben? Und warum ausgerechnet in diesem Genre?
Das Genre hat mich ausgesucht, wahrscheinlich, weil es mir entspricht. Ich nehme das Leben von der humorigen Seite. Mit einem Augenzwinkern geht vieles leichter. Zudem macht es Spaß, beim Schreiben zu lachen.
Zum Schreiben gekommen bin ich durch die Schule. Es Begann mit dem O. Warum auch immer, denn eigentlich beginnt das Alphabet mit A, sonst würde es ja Olphabet heißen. Ich mochte das M am liebsten. Als ich alle Buchstaben konnte, las ich Asterixheftchen und verzweifelte bereits mit sieben Jahren an dem Wort „Seeigel“ und „beinhaltet“. Ich weiß noch, dass ich nach langen und erfolglosem Rätseln schließlich meine Mutter fragte, was „Seigel“ und „Beinhaltet“ heißen soll.  Mit elf Jahren begann ich, meine eigenen Geschichten zu schreiben. Und irgendwann – ich war fünfzehn – sagte meine Deutschlehrerin, dass ich beruflich bitte irgendwas mit Schreiben machen sollte, ganz egal, was, Hauptsache Schreiben. Dem Wunsch kam ich prompt dreißig Jahre später nach.
 
Deine/eure Reisen … Wohin haben sie euch schon geführt? War ein Land dabei, wo du sagtest, dort möchtest du für immer leben?
Meine erste Überseereise führte mich nach Singapur, Malaysia und Thailand. Ich entdeckte meine Vorliebe für Südostasien und wollte am liebsten an dem schönen Strand von Pulau Tioman – eine Insel ca. 50 km vor Malaysia - bleiben. Der Dschungel faszinierte mich. Später führten uns unsere Reisen quer über die Kanaren und Balearen, Kroatien, in die Sahara, Bali, Papua Neuguinea, Zypern, Australien: Darwin, das Great Barrier Reef und Sidney – um nur einige wenige zu nennen. Sidney schaffte es jedoch bisher als einzige Stadt, in der ich mir vorstellen könnte, zu leben. Aber Amerika liegt noch vor mir. Nächstes Jahr würde ich gerne nach Florida. Mal sehen, wie es mir dort gefällt.
 
Deine Geschichten aus der Teeniezeit … Hast du sie noch? Liest du sie ab und an? Werden sie irgendwann veröffentlicht?
Ich glaube nicht, dass die kleinen Texte irgendjemand lesen mag. Und es wäre eine lange Suche, da sie handgeschrieben verstreut sind in meinen über zwanzig Tagebüchern.
 
Ein nutelliges Danke an dich, liebe Jo, dass du so viel Geduld erübrigt hast für mich und meine Fragen. Wir sehen uns, freu mich darauf.
 


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