Freitag, 16. September 2016

Rezension --> Andrea Tillmanns - Das magische Trio, Geister im alten Gemäuer


Einen unterhaltsamen Nachmittag bescherte mir Andrea mit ihrem Jugendbuch, auch wenn ich schon manchmal zweifeln musste ob mancher Begebenheiten.
 
Judith, circa 12 Jahre alt hat Eltern mit wenig Zeit für ihr Einzelkind. Da sie sehr viel Fantasie hat, glauben die Eltern an Halluzinationen und beschließen, die Tochter in ein Internat zu *stecken*, damit sie mehr unter Aufsicht steht. Ja *stecken*, denn Judith hält natürlich gar nichts davon. Doch bereits am ersten Tag findet sie zwei Freundinnen, mit der einen bewohnt sie sogar das Zimmer. Alle drei haben magische Fähigkeiten - wie sie aber erst durch Judiths Dazukommen feststellen - was eine Lehrerin auf ihren gemeinsamen Geburtstag und die fast identische Geburtsstunde schiebt. Diese Fähigkeiten brauchen sie auch, denn bei Ausgrabungen auf dem Internatsgelände durch die Archäologie AG wird ein Geist befreit und nistet sich in einer der Schülerinnen ein.
 
Wie gesagt, es war für mich sehr kurzweilig zu lesen, womit sich heutzutage Teenies im angesprochenen Lesealter beschäftigen, fand aber so manches Ereignis etwas widersprüchlich, so z.B. das Zusammenkommen des Trios ... Schließen Mädchen in dem Alter tatsächlich so schnell Freundschaft? Kann die ganze Geschichte wahrhaftig in einigen wenigen Tagen so geschehen? Oder habe ich einfach nicht mehr genug Fantasie, um mich in ein Kind in diesem Alter zu versetzen? Bin ich zu realistisch? Um diese Fragen beantwortet zu bekommen, werde ich das Buch den Töchtern von zwei Freundinnen in die Hand drücken, die dem Alter des Trios entsprechen und mich mit ihnen austauschen. Nichtsdestotrotz ist das Buch wunderschön und empfehlenswert, deswegen habe ich auch vier Chaospunkte aus meiner großen Kiste geholt.
 

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