Freitag, 16. September 2016

Rezension --> Stella Michels - Keksmord

An sich wollte ich diesen Krimi aus Spaß an der Freude lesen, ohne Rezension und weil er in Schleswig Holstein spielt. Aber das Leben passiert eben, während wir Pläne machen.
 
Kurz vor Weihnachten wird Gerth Roggen vergiftet, mit Keksen. Kommissar Westermann wird mit dem Fall betraut und irrt lange - auch wegen der Feiertage - auf verschlungenen Pfaden. Haben die Toten aus der Vergangenheit mit dem Mord zu tun?
 
Stella Michels hat hier ein gutes Thema zugrunde gelegt, leider schweift sie aber erheblich ab, jedenfalls für Leser, die einen guten Krimi schmökern wollen. Ich meine, ich bin voll bei ihr, ich segle gerne, ich koche gerne, ich liebe Krimis, von mir auch alle drei Themen vereint in einem Buch, aber wenn Krimi drauf steht, sollte auch Krimi drin sein. Nicht, dass kein Krimi drin ist, im Keksmord, aber für mich zu wenig. Ich hab viel mehr über die Zubereitung - zugegeben - lecker klingenden Essens erfahren, wie man ein Segelboot kauft - so man denn das nötige Kleingeld hat, als über die Aufklärung eines Mordes, auf der laut angegebenem Genre doch der Hauptaugenmerk liegen sollte. Dafür gibt es lediglich zwei Chaospunkte von mir.
 
 

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