Mittwoch, 21. September 2016

Rezension --> Timo Leibig - Mädchendurst


"Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt stirbt dumm."
 
Dieser Kinderreim geht Kristina, Lehrerin an einer Privatschule immer wieder durch den Kopf. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie stirbt sehr hoch, denn statt im Zoo landet sie mit den acht Mädchen ihrer Klasse in einer einsamen Hütte. Das Ermittlerduo Leonore Goldmann und Walter Brandner  fühlen sich in der Zeit zurück versetzt, denn vor vielen Jahren verschwanden nacheinander sechs Mädchen, immer in den Sommerferien, alle in ähnlichem Alter, keines wurde gefunden, weder lebend noch tot.
Ist der Täter von damals wieder unterwegs? Oder ein anderer?
Die beiden tappen im Dunkeln und es werden die längsten 24 Stunden für alle Beteiligten.
 
Nicht der erste Thriller des jungen Autors, der auch selber verlegt, aber der erste um oben genanntes Ermittlerduo und er hat mich gut unterhalten, die Schreibweise ist fesselnd und ich konnte mich kaum losreißen. Die Kommissare kämpfen nicht nur gegen die Zeit, sondern auch gegen private Probleme, die sie möglichst für sich behalten wollen, aber nicht verheimlichen dürfen, nicht gegenüber dem Partner, nicht gegenüber dem Chef ....
Timo springt in der Zeit, aber über jedem Kapitel stehen Datum und Uhrzeit, was die Geschichte um so spannender macht. Mir hat Mädchendurst sehr gut gefallen, bin schon gespannt auf weitere kurzweilige Werke des jungen Autors und vergebe mal vier Chaospunkte. Ihr wisst schon, könnte ja noch eine Steigerung kommen und mehr als fünf von den runden Dingern darf ich ja immer nicht vergeben auf den Verkaufsportalen.

 

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