Montag, 24. Oktober 2016

Dies & Das --> Erfahrungsbericht Buchmesse in Frankfurt 2016 - Vorbei

Da war er also um, der Buchmessetag, so langsam begann ich doch meine Füße zu spüren, allerdings den rechten mehr als den linken und das auch nicht an der Ferse, wo die doch noch relativ frische Narbe ist, sondern mehr vorne links unten *grübel

Egal, den Weg ins Parkhaus werde ich noch hinkriegen, dann gemütlich nach Hause fahren und Füße hochlegen *ahhhhhh

Trotz aller Chaotenbegebenheiten in meinem Leben, mein Orientierungssinn ist TOP und ich hab das Parkhaus auf Anhieb gefunden, auch mein Auto, aber .... ihr erinnert euch von der Anfahrt her, dass ich da schon so manches seltsam fand und einen dummen Gedanken hegte? Hätte ich mal lieber sein lassen, das Denken (Männe sagt mir das oft genug, dass ich nicht denken soll *seufz), denn natürlich stand genau hinter meinem Auto - obwohl rundum sehr viel leer war  ein Auto quer *heul

Ich hab dann erst mal meine Taschen ins Auto gepackt, Parkkarte (hab ich sofort gefunden, denn die hab ich morgens in die Zigarettenschachtel gesteckt *grins) und Geldbeutel in die Hand genommen und bin zum Kassenautomaten geschlichen. Dabei kam ich an einem Mann vorbei, der gerade in sein Auto einsteigen wollte und hab den darauf angesprochen, wie ich denn mein Auto da raus bekommen würde.

Der grinst bloß mit diesem typischen *Frau!!!*-Grinsen (ihr kennt das sicher alle, vor allem wenn es um technische Dinge geht, oder?), läuft stumm - weil sonst hätte er ja sein Grinsen verlieren können *grummel - um so eine Säule rum, die ja in Parkhäusern zuhauf rumstehen, macht da irgendwas, worauf sich der PKW hinter meinem bewegt, also samt der Erhebung, auf der er steht.

Aaahaaa!?!?!? Egal, ich werde das nach dem Bezahlen näher angucken, wenn der Grinsetyp weg ist, bedanke mit meinem nettesten Lächeln, das ich noch aufbringen kann und denke. "Du Arsch!"


Auf zu dem Kasten, der mit der Parkkarte und danach einigen Euronen gefüttert werden will. Frohen Mutes bekommt er zuerst die Karte, ich guck auf das Display und fall vom Glauben ab.

DAS kann nicht stimmen .... OOOOO .....

Brille auf die Nase setze ......

Steht immer noch der gleiche Betrag da ..... OOOOO .....

GANZLAUTSEUFZE ......


Nützt ja alles nix, muss ja nach Hause, also zwei Scheinchen und eine Münze widerwillig in das Gerät gestopft, Quittung angefordert und Karte entnommen.

Immer noch fassungslos um die, genau DIE eine gewisse Säule rum und tatsächlich sah ich da zwei Knöpfe mit Pfeilen drauf, einer zeigte nach links, der andere nach rechts. Da scheint der Grinsetyp gedrückt zu haben, also versuch ich das doch auch .....

Und tatsächlich kann ich das Auto bewegen *yeah .... ich bin sooo gut. Und überlege tatsächlich, wann meine Entwicklung stehen geblieben ist, bzw. das Mitkriegen von manchen Neuerungen. Komm ich zu wenig aus meinem geliebten Dörfli raus? Will ich das überhaupt? Sollte ich mir mal ernsthaft Gedanken drüber machen.


Aber nicht jetzt im Frankfurter Feierabendverkehr - meine Güte ist hier was los - aber da meine Orientierung ja besser ist als die eines Regenwurms und das Navi wieder mal ewig braucht um den Weg *Nach Hause* zu berechnen (Ich meine, andere Menschen aktivieren das  Ding ja vor dem Losfahren. Ich hab aber keineswegs den Anspruch normal zu sein, also geht das immer erst, wenn ich schon unterwegs bin *lalala) finde ich tatsächlich den richtigen Weg.

Kaum aus Frankfurt draußen in einer der vielen Baustellen war es dann nicht nur dunkel, sondern wurde auch noch nass, richtig heftig nass. Ich hasse Autofahren auf fremden Strecken, wenn es dunkel ist und regnet.

Also schleiche ich so vor mich hin, vertilge mein letztes Brötchen und nähere mich dem ersten Stau ... Okay, bei dem blieb es dann auch, trocken wurde es nicht, aber ich kam heile zuhause an. Über zwölf Stunden nachdem ich von dort aufgebrochen war, weswegen mich meine Hunde begrüßten, als ob ich Jahrhunderte weg gewesen wäre.

Taschen ins Eck gestellt, Schuhe ausgezogen und ab auf die Couch .... Hach



Am nächsten Morgen hab ich mich dann erst mal durch meine News auf FB gekämpft und natürlich meine PNs, die ich ja nicht lesen konnte und dann .... ja dann hab ich mich daran gemacht, meinen großen spanischen Shopper auszupacken.

Ich verrat jetzt nicht, was da im einzelnen zutage trat (irgendwann hatte ich die Übersicht verloren, was ich einpackte *lach), aber es waren ganz viele wundervolle Goodiepacks von einigen Sofa- und den Herzblut-Weltenautoren dabei, wovon einiges ganz sicher auch in den Siegerpaketen in der Gruppe zu finden sein wird, wenn die Auslosung des nächsten Gewinnspieles statt gefunden hat.

Einen Gesamtüberblick kann ich euch aber geben, wobei hier alles gestapelt ist


Und für die neugierigen Gruppenmitglieder, die ja zwischendurch schon mitbekommen haben, dass ich einige Bücher zum Wandern mitgebracht habe, habe ich auch noch was.


Enttäuscht? Ihr dachtet doch nicht ernsthaft, dass ihr schon die Titel zu sehen bekommt? So gut solltet ihr mich inzwischen kennen, dass das immer ein Geheimnis bleibt, auch für die Autoren, die nie wissen, wann ihr Buch dran ist.

Ahh, da fällt mir noch was ein. Die *Stalkerin*, die mir immer wieder über den Weg gelaufen ist. Abends beim Bloggertreffen haben zwei andere Bloggerinnen meinen Namen mitbekommen und berichteten dann, dass ein Mädel bei den Herzblut-Welten nach mir gefragt hatte, dort aber gerade niemand war, der mich kannte (jaja, soll auch vorkommen *lach), den Bloggerinnen zwar mein Name geläufig war *staun, sie mich aber nicht persönlich kannten, das fragende Mädel beschrieben und ich sofort meinen *Schatten* erkannte. Da tauchte dann auch der Begriff *Stalkerin* auf (nicht böse sein, meine Liebe, inzwischen lachst du ja selber drüber, nicht wahr).

Beim Durchgucken der News in FB wurde dann auch mein Verdacht bestätigt und Michaela gab zu, uns auch entdeckt zu haben, aber wegen Schüchternheit nicht wagte, uns anzusprechen. Daran werden wir arbeiten bis zur nächsten Messe, versprochen. Da ich ja aber nicht nur selber etwas chaotisch bin, sondern auch solche Menschen wie ein Magnet an mich ziehe, hatte Michaela zusätzlich noch ihr Handy im Auto vergessen und konnte sich so mein oder Claudias Bild nicht ins Gedächtnis rufen. Aber es konnte wenigstens nicht nass werden, das Handy und verlieren ging auch nicht.


Ich hoffe, ihr hattet Spaß an meinem Bericht und habt nun Lust bekommen, auch mal eine Buchmesse zu besuchen, denn es lohnt sich wirklich. Ich bin bei Fragen aller Art nicht der richtige Ansprechpartner, aber vielleicht könnt ihr aus meinen Erlebnissen was lernen.

Mein Resümee ist, dass ich auf jeden Fall im nächsten Jahr in Frankfurt wieder dabei bin, dann aber nicht nur einen Tag, denn der reicht definitiv nicht.

Bis demnächst dann mal und danke noch mal an alle Menschen, die ich getroffen habe, dass ich euch sehen durfte. Ihr habt alle diesen Tag zu einem unvergesslichen für mich gemacht, egal ob Autor oder Leser.

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