Sonntag, 30. Oktober 2016

Rezension --> Melisa Schwermer - So bitter die Schuld


Zu Recht im Finale des Kindle Storytellers gelandet!

Josi, verheiratet mit dem eifersüchtigen Elias, hat aus Kindheitstagen einen *alten* Freund. Als der ihr etwas Wichtiges mitzuteilen hat und sie sich heimlich treffen, kommt Elias dazu und so haben Josi und Dirk keine Gelegenheit mehr über den geheimnisvollen Brief zu sprechen, den Dirk im Keller seiner Pflegemutter fand. Wenige Tage später ist Dirk tot, brutal ermordet und auch noch als Warnung vor Josis Hoftor abgelegt worden, wo sie den Leichnam mitten in der Nacht findet.

Doch wovor soll sie gewarnt werden?
Was stand in diesem Brief?


Sie beginnt nachzuforschen und landet in ihrer und Dirks Vergangenheit, in einem Heim für *schwererziehbare Kinder*, die sie nach ihrer Adoption ganz weit nach hinten verdrängt hatte.

Was passierte damals in diesem Heim?
Warum musste Dirk sterben?


Das war mal wieder ein Buch, das mich sogar zum Zähneputzen begleiten musste, denn es ist so spannend, dass ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht und was in diesem verflixten Heim tatsächlich geschah vor vielen Jahren. Melisa hat mich um etliche Stunden Schlaf gebracht, so nervenzerreißend und aufrüttelnd hat sie ihren neuesten Thriller geschrieben in einem Stil, der mir unter die Haut ging und mir ganz viele Bilder vor Augen brachte, so plastisch sind sowohl ihre Figuren als auch die Handlungsabläufe beschrieben.

Garantiert nicht das letzte Buch von der jungen Autorin, das ich gelesen habe, absolut überzeugt hole ich fünf Chaospunkte aus meiner Kiste.


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