Freitag, 14. Oktober 2016

Rezension --> Noah Fitz - Der Puppennäher


>>Alles hat einen Anfang, auch wenn das Ende noch lange nicht in Sicht ist.<<

Wie recht er doch damit hat, der Autor, nicht nur bezogen auf den Puppennäher, der eine doch sehr gruselige Gestalt ist, aber - wie so viele gruselige Gestalten gar nichts für seine spezielle Art zu sein - kann. Schließlich wurde er von Kind an dazu genötigt Puppen zu nähen, musste er von klein an zusehen, was seiner geliebten Schwester angetan wurde, hatte er dann im Beruf die Möglichkeit, seiner Passion nachzugehen.

Ein Wiedersehen mit Kommissar Mike Wedekind, der aufgrund diverser Blessuren psychischer und physischer Art nicht an dem Fall arbeiten darf, eher im Gegenteil, trotzdem laufen wie bei einem Puppenspieler alle Fäden in seinem Kopf zusammen.
Aber ehe mit einer Puppe gespielt werden kann, muss sie ja genäht werden und schon sind wir wieder bei dem Zitat.

Erneut hat mich Noah vom ersten Kapitel an abgeholt, falsche Spuren gelegt, die nicht nur ich als Leser in Gedanken verfolgt habe, sondern auch die Kommissare in die Irre laufen ließen. Fesselnd und spannend, wie gehabt, daher bleibt mir auch nichts anderes als erneut tief in meine Kiste zu greifen und eine Handvoll Punkte rauszuholen.
 

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