Samstag, 19. November 2016

Rezension --> Ilona Bulazel - Schmutzige Tränen


Mein erstes Buch von Ilona, aber garantiert nicht mein letztes, denn bis fast zum Schluss hatte ich keine Ahnung, wer der Täter ist und so soll es sein, damit es so richtig spannend ist.

Hauptkommissar Feinbach ist etwas anders, er sagt, was er denkt, sowohl privat als auch beruflich, trinkt und hält nichts von ehelicher Treue. Nichtsdestotrotz meint sein Chef, nur er kann den Mord an Jo, seines Zeichens Stricher, aufklären. Doch Jo bleibt nicht der einzige Tote und auch ein Kollege von Feinbach muss dran glauben.
Die Schwester dieses Kollegen, zur Tatzeit noch minderjährig und plötzlich allein auf der Welt, denn kurz vor ihrem Bruder verunglückten die Eltern der beiden tödlich, kann den Tod ihres Bruders nicht verarbeiten und zehn Jahre später beginnt die Mordserie wieder.

Ilona schreibt flüssig, fesselnd, mitreißend und spannend, so dass es mir schwer fiel, das Buch aus der Hand zu legen.
Das Cover ist zum Zugreifen und im letzten Drittel wird auch der Bezug dazu in der Geschichte hergestellt.
Das Ende ist vollkommen anders als erwartet und wie oben schon gesagt, habe ich ganz lange nicht geahnt, geschweige denn gewusst, wer diese Morde begangen hat.
Zwar hatte ich immer wieder Verdächtige im Kopf, die sich aber alle nicht bewahrheiteten.
Volle fünf Chaospunkte und ich freue mich schon auf den nächsten Thriller von dieser Autorin, Nachschub genug liegt schon hier.

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