Sonntag, 27. November 2016

Rezension --> Kerry Greine und Ben Bertram - Salz auf deinen Lippen


Trüber November draußen, da bietet sich doch für drinnen eine Kreuzfahrt an, natürlich nur gemütlich im Bett liegend abends mit dem Kindle in der Hand.

Malin freut sich auf ihre Ferien, in denen sie ihr Häuschen weiter renovieren will, da erkrankt die Freundin ihrer Mutter, mit der diese eine Kreuzfahrt unternehmen wollte. Gezwungenermassen "opfert" Malin zwei Wochen ihrer freien Zeit, denn ihr wird schon übel, wenn sie das Meer nur sieht.

Noah dagegen begleitet seinen Vater sehr gerne, denn er will endlich ein engeres Verhältnis zu diesem haben, ist er doch so gut wie ganz ohne ihn aufgewachsen.

Die Welt ist ein Kuhdorf und auch die Aida ein kleiner Fleck davon, so dass es nicht ausbleibt, dass Malin und Noah im wahrsten Sinne des Wortes zusammenprallen. Bei einem gemeinsamen Kaffee erzählen sie sich die Gründe für ihre Anwesenheit auf dem Schiff und beschließen, ihre Elternteile zu verkuppeln um mehr Ruhe für sich selbst zu haben, also nicht unbedingt miteinander, sondern eben einfach Freiräume ohne den dazugehörenden Elternteil.

Schaffen es die zwei, ihren Plan umzusetzen?

Was fangen sie mit ihrer eventuell gewonnenen Freiheit an?

Geht ihre Absicht nach hinten los?

Diese Fragen werden natürlich beantwortet, auf eine faszinierende Art und Weise, dass ich neugierig wurde auf mehr von diesen beiden Autoren, die für mich beide unbekannt waren. Abwechselnd wird die Geschichte aus Malins und Noahs Sicht erzählt, wobei sowohl Kerry als auch Ben einen geläufigen Schreibstil an den Tag legen, der es mir schwer machte die Augen zu schließen und den wohlverdienten Schlaf finden zu lassen.

Ich war neugierig auf eine weitere Kreuzfahrtgeschichte, doch sie war anders, als die, die ich bisher gelesen hatte, denn sie spielte sich nicht nur während der Reise ab, sondern ging noch weiter (und es gibt sogar eine Fortsetzung, die ich auf jeden Fall noch lesen werde). Ich konnte mich sehr gut in die Charaktere vertiefen, zwar nicht alle Handlungen nachvollziehen, aber im Nachhinein so manches verstehen, je mehr ich über die Protagonisten erfahren habe. Ich bin auch gespannt, was die Autoren einzeln so geschrieben haben und habe sie auf meiner WuLi vermerkt.
Fünf Chaospunkte.


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