Donnerstag, 8. Dezember 2016

Rezension --> Tina Videkiss - Das Mädchen mit den Augen aus Gold


>>Bücher hatten schon immer eine geradezu magische Wirkung auf mich gehabt. Gab es schönere Orte auf dieser Welt, als die, die man zwischen ihren Seiten fand? Niedergeschriebene Gedanken, in Buchstaben gekleidete Ideen überdauern Menschenleben, Generationen, manche, so scheint es, gar die Ewigkeit selbst. Bücher brechen Türen in unseren Herzen auf und schaffen Platz für Träume. Ihre Geschichten machen uns lebendig und geben uns Hoffnung.<<

Ich musste diesen Absatz einfach zitieren, denn auch wenn ich keine goldenen Augen habe und kein Waldmädchen bin, so könnten diese Gedanken genau so gut von mir sein, wie sie von Felis sind. Was mir das Waldmädchen aus Abnoba gleich noch eine Spur sympathischer machte, als die ersten Seiten diesen Buches das eh schon getan hatten. Ich habe mich richtiggehend verliebt in sie und konnte gar nicht aufhören zu lesen.


Doch wer ist Felis und worum geht es? Als Waldmädchen muss Felis ab und an in die Lavendelstadt Soudale (der Wald, Soudale und noch einige Städte liegen in Hyra, einem kleinen Land auf der großen Weltkarte), um dort bei Myre Bücher für die Königin abzuholen. Diesmal erzählt ihr der alte Mann eine wundersame Geschichte und drückt ihr ein paar handbeschriebene Blätter in die Hand mit der Bitte, sie solle das Buch dazu suchen, dann wüssten sie auch den Weg zum *Weißen Schloss*, das hoch im Himmel stehen soll.

Findet Felis das Buch?

Findet sie das Schloss?



Eine faszinierende, romantische und zugleich auch grausame Geschichte, die Tina da in ihrem ersten - und leider bisher einzigen Buch - beschreibt. Schon das Cover macht ganz viel Lust auf das Buch, geheimnisvoll und mystisch liegt es vor mir und ich würde so gerne noch viel mehr über Felis und Salem erfahren, denn gegen Ende fragt sich das Mädchen:
>>Natürlich konnte ich ohne Salem leben. Natürlich konnte ich auch ohne ihn glücklich sein.
Doch wollte ich das? Wollte ich auf ihn verzichten?<<

und das weist doch darauf hin, dass da im Kopf der Autorin noch Ideen rumgeistern.

Ich würde mich freuen, denn sie hat eine ergreifende Art Sätze zu bilden, dass der Leser - in dem Fall ich - tatsächlich alles um sich herum vergisst und jede freie Sekunde in das Buch stecken möchte. In der Hoffnung bald mehr von Tina lesen zu können, vergebe ich fünf Chaospunkte.




Kommentare:

  1. Hallo Gabi,

    was für ein schönes Cover...

    LG..Karin...

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    1. und das Buch ist noch viel schöner *verliebtbin

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