Donnerstag, 8. Dezember 2016

Rezension --> Vier Autorinnen - Kleine Mutmachgeschichten


Kleine Mutmachgeschichten haben die Autorinnen ihr gemeinsames Werk betitelt, klein allerdings sind die Geschichten nur bezüglich der Seitenzahl, vom Inhalt her sind sie ganz groß und machen Betroffenen, die sich ggfs identifizieren können sehr viel Mut in Situationen, Begebenheiten und Momenten des Lebens, die anders sind.

Sei es der norwegische Kobold Nicki, der mit seiner Familie in das Heimatdorf von Nepomuck zieht und der nicht laufen kann.
Oder der völlig unselbständige und verhätschelte Olli, der von seinen Klassenkameraden nur ausgelacht wird deswegen.
Dann ist da auch noch die kleine Fledermaus Leopoldine, die autistische Züge hat und
das Eulenmädchen Jule, das einfach Angst davor hat, zuzugeben, warum sie keine Mäuse fangen kann.

Egal, ob die Hauptakteure aus dem Menschen-, Fantasie- oder Tierreich kommen, immer findet sich jemand, der ihnen helfen kann und so sollte es auch sein.
Niemand sollte verzweifeln, weil er nicht der *Norm* entspricht, denn was ist schon *normal*?

Britta, Christine, Heidi und Karin haben da wundervolle Geschichten zum Vorlesen, selber lesen und drüber reden für Kinder geschrieben, aber auch zum nachdenken für Erwachsene, die Vorbild sein und *Anderen* genau so viel Achtsamkeit und Wertschätzung entgegen bringen sollten, wie sie *Normalen* zukommen lassen oder selbst erwarten.

Fünf Chaospunkte und ein Dankeschön an die Mädels, dass sie diese Themen aufgegriffen haben.


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