Sonntag, 31. Dezember 2017

Dies und Das --> Silvester 2017

Liebe Follower und stummen Mitleser,

meine mir selbst gestellte Aufgabe ist geschafft, alle Rezensionen sind geschrieben und veröffentlicht. Wie immer nehme ich mir vor, in Zukunft sofort nach dem Zuklappen eines Buches die Bewretung zu verfassen, aber ihr wisst ja, wie das mit Vorsätzen so ist *zwinker


Kommt gut ins Neue Jahr, treibt es nicht so doll und wer es morgen brauchen sollte, darf hier 



 
abbeißen. Gerne auch direkt im verregneten Dithmarschen.

Wir lesen uns, ich freue mich auf ein ereignisreiches Jahr, voll mit vielen neuen Büchern und Eindrücken.

Rezension --> Anja Saskia Beyer – Nelkenliebe


Katharina ist ein Papamädchen und als sie erfährt, dass er einen inoperablen Tumor hat, erklärt sie sich, ohne lange zu überlegen, dazu bereit, einen seiner letzten Wünsche zu erfüllen.
Der führt sie nach Portugal, wo sie sich auf die Suche nach Papas erster Liebe macht. 



Anja Saskia Beyer ist für mich keine unbekannte Autorin, gehört sie doch der Interessengemeinschaft  Das Autorensofa an, aber irgendwie kam ich bisher nicht dazu, eines ihrer Bücher zu lesen. Dank #NetGalleyDe habe ich es nun  endlich geschafft und  es war garantiert nicht das letzte Buch von ihr, das den Weg auf meinen Reader geschafft hat.


Sie entführte mich nicht nur sehr bildhaft nach Portugal (wohin ich schon immer mal reisen will), sondern hat mich auch mit der sehr gut recherchierten Geschichte über das Land an sich begeistern können.  Auch wenn es mich zur Zeit der Nelkenrevolution schon gab, war ich doch zu jung, um dieses Umsturz bewusst mitzuerleben. Umso faszinierter und erschütterter war ich von dem Geschehen damals.


Einschmeichelnd erzählt Anja Saskia nicht nur vom Leben und der ersten Liebe des Vaters, sondern auch davon, welche Auswirkungen auf die Tochter zutage treten, die ihr Leben und was sie davon erwartet, intensiv überdenkt durch die Reise in die Vergangenheit.


Ein wunderschönes Buch, für das ich eine hundertprozentige Leseempfehlung ausspreche. 


Ein Zitat habe ich auch mitgebracht:


>>Aber auch wenn man ein Ziel hat, sollte man die Dinge, die einem auf dem Weg dorthin begegnen, nie außer Acht lassen.<<

Gedankenvolle fünf Chaospunkte.
#Nelkenliebe #NetGalleyDE


 

Rezension --> Ulli Eike – Christmas with Eve, Ein Heiligabend voller Geheimnisse


Verwitweter Mann liest im Schneetreiben junges Mädchen auf und nimmt es mit nach Hause. Das Weihnachtsfest sieht dadurch für ihn und seine Familie ganz anders aus als geplant.


Geheimnisse müssen gelüftet und Probleme gelöst werden, ehe der Weihnachtsjunkie Ulli die Familie in seiner Kurzgeschichte Weihnachten so feiern lassen kann, wie er sich das vorstellt *zwinker. Doch in gewohnter Manier gelingt ihm das und der Leser erlebt eine wunderschöne Vorbereitung auf den Heiligen Abend, wenn er sich die Zeit nimmt, genau dann diese 54 Seiten in sich aufzunehmen.
Die Fortsetzung aus diesem Jahr wartet auf meinem Reader, aber nun bis zum nächsten Weihnachtsfest *zwinker
Fünf Chaospunkte



 

Rezension --> Nadja Losbohm – Die Jägerin, Die Wiege des Bösen


Im letzten Teil der Jägerin-Reihe wird endlich der Ursprung gefunden für die Monster und somit kann Ada ihre Tätigkeit beenden, wenn ….. Ja, wenn sie sich entscheidet die „Produktionsstätte“ zu zerstören, was allerdings unwillkürlich den Tod von Pater Michael nach sich ziehen würde.
Nebenbei decken sie noch ein Jahrhunderte altes Geheimnis auf, was die Überlegung nicht leichter macht.

Lange habe ich dieses Buch liegen lassen, weil ich einfach nicht wahrhaben wollte, dass die Reihe damit zu Ende ist und immer hoffte, dass Nadja sich ihrer Leser erbarmt und weiterschreibt, sodass ich mich nicht endgültig verabschieden muss von Ada und Michael, die mir doch ans Herz gewachsen sind mit ihrem ungewöhnlichen Leben.


So floss manche Träne, aber ich konnte mich auch sehr freuen über den tatsächlichen Ausgang, den ich euch natürlich nicht verrate. Ich empfehle euch höchstens das Buch zu lesen, allerdings ist es sehr vorteilhaft die Bände vorher zu kennen, sonst fehlt sehr viel, zu viel.
Nadja schreibt gewohnt spannend, überzeugend und illustrativ, sodass ich wieder einmal mittendrin statt nur dabei war. Fünf Chaospunkte

Rezension --> C. A. Raaven – E-Death, APP ins Verderben



Ein alleinerziehender Kriminaloberkommissar, der absolut kein technisches Verständnis hat für den „neumodischen“ Kram rund um Smartphone und solche Dinge, kommt trotzdem nicht drum herum, sich damit zu beschäftigen. Natürlich gibt ihm sowohl seine 16 jährige Tochter als auch sein versierter Kollege gerne Nachhilfe.
Die braucht er nämlich ganz dringend, als drei Toten in kurzer Zeit die Handys fehlen, als sie aufgefunden werden.


An sich wollte ich es mir über die Weihnachtstage mit diesem Buch gemütlich machen. So der Plan. Aber wie so oft im Leben, passierte genau das, nämlich das Leben und es war keineswegs gemütlich, sondern  dermaßen spannend, mitreißend und fesselnd, dass ich nicht aufhören konnte zu lesen, bis ich am Ende angelangt war. Christian hatte mich gepackt und ich musste mal wieder auf einige Stunden Schlaf verzichten.


Er schreibt einfach toll und konnte mich ja bereits mit seinem „Bat Boy“ überzeugen, obwohl ich keine Vampirbücher mag. Hoffentlich veröffentlicht er bald wieder ein Buch, das ich dann auch verschlingen werde, wie seine bisherigen.


Mit seinem Protagonisten konnte ich mich bezgl. des technischen Unverständnisses sehr gut identifizieren und fand es faszinierend, wie er aufteilte zwischen den Ermittlungen (wobei auch das  Privatleben der Beamten nicht zu kurz kam, was mir immer gut gefällt) und den Beweggründen des bis zum Schluss unbekannten Täters.
Eindeutig fünf Chaospunkte.


 

Rezension --> Marco Schlesiger – Streifzüge


Einen „Literarischen Sammelband“ nennt der Autor sein Debüt und meint damit, dass er nicht nur Gedichte, Märchen und Fabeln, sondern auch Kurzgeschichten verschiedener Genres sammelt.

Erstere sind nicht meines, ich habe sie „überflogen“, die Gedichte.


Beim zweiten Teil gefiel mir besonders die Fabel von der Giraffe und dem Löwen, die mich sehr nachdenklich machte, was ja im Allgemeinen auch Sinn und Zweck einer Fabel ist, Marco dies aber sehr schön umgesetzt hat.


Der überwiegende Inhalt des nur 142 Seiten starken Buches sind die Kurzgeschichten, die in ihrer Länge genauso variieren wie im zugehörigen Genre.


Geheimnisvoll und mit vielen offenen Fragen sind die Geschichten, brutal, liebevoll und grausam. Manche musste ich zweimal lesen.


Ein Büchlein, das  durchaus lesenswert ist, das parat liegen sollte, damit man immer wieder drin blättern kann.


Allerdings sollte der Autor nicht selber lektorieren und korrigieren, sondern diese Aufgabe in kompetente, fremde Hände  geben. Das verhindert eine gewisse Betriebsblindheit bezgl. der Fehler, die leider durchaus vorhanden sind. Schade dafür, drei Chaospunkte.


 

Freitag, 29. Dezember 2017

Trüffelschwein der Fehler --> Ella Green - Melfort

Ella Green, das Sofaküken, wie ich sie gerne nenne, hat mir auch schon Bücher anvertraut, um ihre Kommas zu ergänzen, bzw. wegzustreichen und die "Tippfehler" zu korrigieren.

Da waren Band 3 der Reihe: "Cappuccino für zwei



und Band 4 "High Heels, Cowboys & die Liebe

 

Rezension --> Catherine Shepherd – Krähenmutter



Schauplatz: Berlin, Supermarkt, mitten am Tag
Geschehen: ein Baby wird entführt
Ermittler/in: LKA, Laura Kern, Max
Motiv: keines

Bisher kannte ich nur die Zons-Krimis von Catherine, die mich absolut überzeugten. Doch mit „Krähenmutter“ hat sie mich noch mehr gepackt. Zwei Leseabende hielt ich mich in Berlin auf und konnte das Buch nur weglegen, weil mir die Augen zufielen. Dabei hätte ich es zu gerne in einem Rutsch verschlungen. Denn von lesen kann bei diesem Thriller keineswegs die Rede sein.
Spannend, mitreißend, geheimnisvoll, fesselnd, erschütternd …. Ich könnte noch stundenlang so weitermachen, aber ich gebe Catherine lieber abschließend fünf Chaospunkte und eine dringende Leseempfehlung für alle Thrillerfans.


 


Rezension --> Johanna Ricker, Gerhard Wegner – Michel und die Fischräuber


In dieser Spezialausgabe über Michel, den kleinen Weißen Hai, wird der gar nicht mehr so kleine Michel in einem Netz gefangen, um in einem großen Aquarium ausgestellt zu werden. Aber Michels Freunde haben da etwas dagegen und so schließen sie sich unter der Führung von Fridolin mal wieder zusammen.
Nebenbei lernen sie, was so ein Aquarium überhaupt ist und warum die Menschen diese Glaskästen in unterschiedlichen Größen bauen und die Meerestiere ihrer Freiheit berauben. Aber auch die Leser und Gucker lernen, wie grausam diese Gefangenschaft ist. Dies auch dank des nicht fehlen dürfenden Wissensteils, diesmal von Robert Marc Lehmann.

Immer wieder bleibe ich nach dem Lesen einer Geschichte über Michel und seine Freunde nachdenklich zurück und überlege, was wir Menschen doch für seltsame Geschöpfe sind. Bei richtigem Verhalten kann jedes Tier in seiner natürlichen Umgebung beobachtet werden, aber das dürfte das größte Problem sein: richtiges, angemessenes Verhalten *seufz


Fünf Chaospunkte


 

Rezension --> Laura Gambrinus – Die Geliebte des Patriziers, Im Sturm der Gefühle


Spannend und mit einem ganz bösen Cliffhanger hatte der 2. Band der Trilogie geendet und ich war irre neugierig, ob Milanna gerettet wird. 

Aber Laura ließ mich noch weitere sieben (!!!!) Kapitel hängen, bis ich endlich erfuhr, ob die mir ans Herz gewachsene Milanna lebt oder nicht. Natürlich waren diese Kapitel nicht unspannend, aber ich hibbelte eben auf die erlösenden Worte.
So lernt der Leser den gefürchteten Piraten „Cornero“ näher kennen und hat ein Aha-Erlebnis. Also ich hatte es zumindest, wenn ich auch etwas Ähnliches hoffte die ganze Zeit, aber diese Lösung nicht erwartete. Milanna kommt ihm näher und schafft es, ihn sein Geheimnis lüften zu lassen.


Auch im letzten Band der Milanna Trilogie fehlt es nicht an geheimnisvollen, spannenden Lesemomenten, die die Autorin gewohnt bildhaft erzählt und ich wieder einmal weit weniger geschlafen habe als nötig gewesen wäre.
Danke, dass ich die Trilogie als Reziexemplare erhalten und so tatsächlich wieder mehr Lust auf historische Bücher bekommen habe, allerdings auch auf noch viel mehr von Laura, die einfach eine einnehmende Art zu schreiben hat.
Fünf Chaospunkte


 

Rezension --> Pascal Wokan – Arrakur, Das Seelenband


Elhan ist verschwunden und die Zukunft des ganzen Landes steht vor dem Abgrund. Eine heiße, letzte (?) Schlacht ist zugange und die Hoffnung liegt auf den übrigen Erwachten.

Konnte ich schon bei den ersten beiden Bänden kaum eine Lesepause einlegen, so hat mich der dritte Band noch mehr gefesselt. Schließlich wollte ich wissen, nach knapp 1000 Seiten, wie es mit Arrakur weiter und zu Ende geht. Pascal hat meine Erwartungen noch mal übertroffen mit diesem Abschlussband der Trilogie und ich bin sehr neugierig, was von ihm noch kommen wird. Er ist einer meiner Lieblingsautoren des Jahres und ich wünsche ihm weiterhin viel Erfolg mit den Geschichten, die noch in seinem Kopf schlummern.
Sein Schreibstil ist einfach flüssig, mitreißend und spannend, bildhaft und fantastisch.
Fünf Chaospunkte


Montag, 25. Dezember 2017

Rezension --> Jenny Colgan – Weihnachten in der kleinen Bäckerei am Strandweg


>>Das Leben war nun mal keine Buttercremetorte<<

Polly hat einen Plan für Weihnachten, doch wie so oft, während wir Pläne schmieden, kommt das Leben dazwischen. Ihre beste Freundin hat ein Geheimnis, ihr Verlobter will unbedingt heiraten, ihr bis dahin unbekannter Vater taucht auf …..



Cornwall, lecker Gebäck und Vorweihnachtszeit … genau richtig, um dieses Buch in der Adventszeit zu lesen. Abgesehen davon, dass Band 1 schon lange auf meiner Wunschliste steht, allein wegen des Covers, in das ich mich auf den ersten Blick verliebt habe. Da mir der Verlag über netgalley.de ein Exemplar des dritten Bandes als Rezensionsexemplar zur Verfügung stellte, rolle ich das Feld, Entschuldigung, die Bäckerei von hinten auf.


Was es mir anfangs nicht ganz leicht machte, den Draht zu finden, auch wenn die Autorin in ihrem Vorwort schreibt, dass es nicht notwendig ist viel zu wissen und das Wenige dann auch erläutert. Nach ca 50 Seiten war ich aber voll drin, roch die Backwaren von Polly, sah den Weg aufs Festland vor mir und erlebte die ganze Geschichte, als ob ich dabei wäre.
Jenny schreibt flüssig und bildhaft und ich werde mir jetzt endlich die anderen beiden Bände auch holen.


Ein Zitat habe ich auch noch mitgebracht, das mich sehr nachdenklich gemacht hat:
>>Aber eins lehrt uns das Leben eindeutig: Gerade bei den Menschen, die wir wirklich lieben, kann so vieles falsch verstanden oder übersehen werden.<<


Fünf Chaospunkte
#WeihnachtenInDerKleinenBäckereiAmStrandweg #NetGalleyDE



 

Rezension --> Salvatore Treccarichi – Gerwod V, Die Bergfestung


Bernstadt ist gefallen und die Verteidiger machen sich auf den Weg, Teramon abzuhalten Kernland einzunehmen. Denn noch fehlt ihm das entscheidende Artefakt, für seine Allmächtigkeit.
Gerold, Olef und Feodor suchen immer noch nach dem geheimnisvollen Gerwod und erleben fantastische Abenteuer.

Immer wieder bin ich erstaunt, mit welcher Akribie der Autor seine Geschichte fortsetzt, wie er immer wieder durch kurze Zusammenfassungen den Leser zu den jeweils agierenden Figuren hinführt und wie ich – trotz der vielen Handlungsstränge – noch folgen kann. Durch detailgenaue Beschreibungen wird die Geschichte immer realer und ich habe beim Lesen viele Bilder im Kopf. Danke dafür.
Vier Chaospunkte


 

Rezension --> Ava Innings – Waves of Love, Joe - Sog der Leidenschaft

altes Cover



neues Cover

Joe lebt ein perfektes Leben, bis ihr Bruder Russel ums Leben kommt. Monate später ist sie ungewollt schwanger, hat keinen Spaß mehr am Surfen oder Fotografieren und auch ihr Liebesleben ist durcheinander. Denn plötzlich interessieren sich zwei heiße Jungs für sie.

Nicht in der geschriebenen  Reihenfolge habe ich jetzt einen zweiten Band aus Avas Reihe „Waves of Love“ gelesen, aber das stört überhaupt nicht, denn Ava erklärt die Zusammenhänge gut verständlich und sehr flüssig. Wie sie überhaupt sehr flüssig und spannend schreibt. Auch wenn etliche Begriffe auftauchen, die mir als Nicht-Surfer nicht geläufig sind.
Das Thema diesen Bandes ist kein einfaches, wurde aber gut dargestellt und die Problematik schön gelöst.
Mir persönlich gefällt das alte Cover besser, da es mehr Farbe ins Spiel bringt, aber das ist Geschmackssache. Nichtsdestotrotz fünf Chaospunkte.


 

Rezension --> Salvatore Treccarichi – Gerwod IV, Bernstadt


Immer noch ist die Suche nach Gerwod zugange und das Böse nimmt überhand, vor allem in Bernstadt, das nicht nur von der Armee der Untoten belagert, sondern auch vom Heilswart Gero, der sich einen Teil der küstländischen Armee zu Hilfe geholt hat,  angegriffen wird.
Viele Schlachten werden ausgetragen und am Ende siegt …..


Nee, selber lesen, denn spannend ist es allemal wieder, was Salvatore sich ausgedacht hat und er findet noch lange kein Ende, sodass es sich bei dieser Serie tatsächlich um ein Epos handelt, ein Epos, in dem immer wieder neue Figuren auftauchen oder bereits bekannte ein Stück ihres Weges mit dem Leser teilen.
Das Cover bleibt wie gehabt minimalistisch und meine Chaospunkte bleiben auch, vier habe ich wieder.


 

Rezension --> Melisa Schwermer – Gequälte Seelen


Abgemagert, entstellt, misshandelt …. So wird eine weibliche Leiche an der A3 aufgefunden. Damit nicht genug, stellt sich heraus, dass ihr – noch lebend – in den Kopf gebohrt wurde.
Dann verschwindet die nächste junge Frau und Natalie, die beide kennt, bzw. kannte vermutet einen Zusammenhang. Während ihrer Forschungen gerät sie in die Netze des Psychopathen.

Melisa hat es wieder geschafft mir schlaflose Nächte zu verschaffen. Nicht nur ob der Grausamkeit die sie detailliert beschreibt, nein auch wegen der Spannung, die sie anwendet um den Leser in der Geschichte zu halten, bis die berühmten vier Buchstaben auftauchen.
Spannend, mitreißend, fesselnd, grausam, zum Nachdenken anregend wegen der Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen und mit dem Thrill, der diesem Genre angehören sollte.
Das Cover ist gewohnt einfach gehalten und trotzdem aussagekräftig.
Ich freue mich schon auf das nächste Buch, fünf Chaospunkte


 

Rezension --> Johanna Ricker, Gerhard Wegner – Michel, der kleine Meereswanderer


Michel ist krank und Fridolin holt natürlich sofort Doktor Fisch, der eindeutig „Fernfieber“ diagnostiziert. Wäre ganz normal, wenn kleine Weiße Haie quasi ins Teenageralter kommen. Also machen sich die Freunde auf, um Michels „Krankheit“ zu heilen.
Viele Abenteuer erleben die beiden, lernen viel Neues und sogar die Romantik bleibt nicht aus.


Den Autoren ist es erneut gelungen meine Begeisterung mit den Geschichten zu wecken und auch Holger Giese konnte mich mit seinen liebevollen Illustrationen fesseln. Interessant wie immer die Wissensteile zwischen den einzelnen Geschichten.
Ich kann mich nur aus meinen bisherigen Bewertungen wiederholen …. Einfach toll, was Gerhard mit seiner Tochter und dem #Sharkprojekt da auf die Beine gestellt hat. Und vielleicht trägt es ja Früchte in der Zukunft. Zu wünschen wäre es.
Fünf Chaospunkte



 

Rezension --> Mia Leoni – Eine Hochzeit für Himmelreich


Nicole, Gertruds Nichte, ist Hochzeitsplanerin und hat natürlich ihrer Tante versprochen, deren Hochzeit mit Johann, dem joggenden Pfarrer auszurichten.
Was dabei auf sie zukommen würde, konnte sie nicht ahnen. Denn so ein Hin und Her hat sie bislang noch nicht erlebt.
Nebenbei sind immer noch Knochen des Dinosauriers verschwunden und der Fabrikbau zur Herstellung der *hüstel leckeren Halspastillen verzögert sich weiterhin.
Doch es wäre ja viel zu schön, wenn das alles wäre an Neuigkeiten in diesem vierten Band der zweiten Staffel im liebgewonnenen Dorf *Verzeihung Städtchen ….

Mia oblag es wieder einmal den Abschlussband zu schreiben und wieder ist es ihr gelungen, die Staffel würdig und liebevoll zu beenden (was nicht heißen soll, dass ich nicht auf eine dritte hoffe *zwinker, hab ich doch die Bewohner alle in mein Herz geschlossen)
Einen verschneiten Tag in der Adventszeit habe ich dem Buch gewidmet – ja ich durfte auch diesen Band vorablesen und bedanke mich dafür recht herzlich bei Mia - und ich konnte den Reader nur schwer weglegen als mein Magen knurrte, so sehr habe ich mich zuhause und wohl gefühlt in Himmelreich. Es war spannend, lustig, traurig und einfach wunderschön, alte Bekannte zu „treffen“ und ich habe auch ein Zitat mitgebracht:

>>Was würde da besser helfen, als ein gemütlicher Fernsehnachmittag mit meinem absoluten Lieblingsfilm in Verbindung mit einer Generalüberholung diverser Körperteile.<<
Wobei das wem helfen soll, das müsst ihr allerdings selber nachlesen, das verrate ich nicht. Ich verrate nur, dass es sich absolut lohnt, als Zaungast bei der „Hochzeit für Himmelreich“ dabei zu sein.

Fünf Chaospunkte

 

Freitag, 22. Dezember 2017

Trüffelschwein der Fehler --> Pascal Wokan - Das Auge des Horus

Auch Pascal Wokan versucht sich an einer monatlich erscheinenden Serie und ich war vom "Erwachen" schon mal total begeistert.



Klammheimlich hat Pascal Band 2 "Chaosbringer" veröffentlicht 

 

Rezension --> Ella Green - High Heels, Cowboys & die Liebe (Melfort 4)


Freundschaft Plus – Kann das halten? Oder entwickelt sich doch mehr?
Jason und Trish praktizieren seit einiger Zeit diese Freundschaft Plus, nach außen hin. Wie es in ihnen aussieht gestehen sie sich nicht einmal selbst ein, beide nicht.
Bis …. Ja, bis ihnen das Leben über den Weg läuft ….


Ella hat mich auch mit ihrem vierten Band über Melfort fesseln können, auch wenn er inhaltlich etwas schwächer war, als die Vorgänger. Irgendwie ging alles viel zu schnell bei Trish und Jason, lag vielleicht an besagter schon länger bestehenden Freundschaft. Trotzdem sind übliche Störenfriede mit intrigantem und hinterhältigem Verhalten dabei und natürlich auch alle Personen, die der treue Leser aus Band 1 bis 3 schon kennt. Auch wenn alle Bände in sich abgeschlossen sind, schöner ist es alle in der geschriebenen Reihenfolge zu lesen.
Fünf Chaospunkte


Rezension --> Yvonne Stöckemann-Paare - Zwischen Lachsschnittchen und Fischgräten: Tierisch gut ermittelt


Sir Marshall lebt wohlbehütet und gut genährt in Moskau, im Botschafterviertel. Sein bester Freund ist ein Straßenkater, der sich gerne durchfüttern lässt. Dabei bemerken sie, dass ein Dieb Futter klaut und das können die beiden unterschiedlichen Tiere natürlich nicht auf sich sitzen lassen.
Dass sie bei der Ermittlung noch ganz andere Gaunereien entdecken (und aufdecken???), von einem Abenteuer ins nächste stolpern und sogar die große Liebe finden, beschreibt die Autorin in diesem Katzenkrimi für Kinder ab fünf Jahren.


Ich hab mich köstlichst amüsiert über Sir Marshall und Stanislaus, ihre Freunde und Feinde, die von Stephanie wieder wundervoll illustriert und von Yvonne allerliebst beschrieben wurden. Ich bin schon weit über fünf Jahre, aber die Bücher der beiden Mädels begeistern mich immer wieder und ich kann sie nur weiterempfehlen zum Vorlesen und für Leseanfänger.
Fünf Chaospunkte


Rezension --> Axel Hollmann – Benzin



Julia, ehemalige LKA Beamtin in Berlin, hat aus privaten Gründen den Dienst quittiert und ist nun als Journalistin unterwegs.
Dadurch kommt sie aber nicht wirklich los von ihrem alten Job und als sie bei einer Demonstration gegen Wuchermieten und Spekulanten mittendrin steckt, bei einem Interview einen Brandanschlag nicht verhindern kann, ist ihr ein Auftrag der Chefin egal. Sie recherchiert weiter und stolpert über Dinge, die sie gar nicht wissen wollte.


Benzin war mein erster Thriller von Axel, der durchaus spannend und interessant geschrieben, ganz nah an aktuellem Geschehen ist, mir aber trotzdem irgendwie etwas fehlte. Ich hatte ständig das Gefühl, ich wäre mitten in einer Serie eingestiegen und mir würde etliches an Wissen entgangen sein, sodass mein Lesefluss irgendwie gestört war, immer wieder. Dies ist natürlich ein rein subjektives Empfinden, empfehlen kann ich die Geschichte um Julia Wagner auf jeden Fall.
Das Cover erregt Aufmerksamkeit durch den Kanister und passt zum Titel und zur Geschichte.
Vier Chaospunkte.


Rezension --> Thalea Klein - Lebe, denn kein Augenblick kommt zurück!


Eliah hat einen Verlust erlitten, an dem sie fast zerbricht. Sie baut sich ein komplett neues Leben auf und schwört sich, niemanden mehr in ihr Herz zu lassen.
Kann sie diesen Entschluss beibehalten oder kommt ihr das Leben dazwischen?

Die Geschichte ist berührend, nachdenklich machend und hat Potential .... Nach der Überarbeitung stören auch keine Fehler mehr den Lesefluss, sodass die gerade mal 130 Seiten schnell gelesen sind, allerdings aber auch etliche Gedanken zurücklassen. Vier Chaospunkte


 

Rezension --> Pascal Wokan – Das Auge des Horus, Erwachen


>>Mystische Artefakte, mächtige Götter und uralte Geheimnisse.<<
Nach der Ächtung der Götter werden die Seelensplitter in Artefakte gebunden, die irgendwann, wenn sie gefunden werden sollten, in ihren Findern erwachen. So passiert es Sky, dem Protagonisten in Band 1, der nicht weiß, wie ihm geschieht und was mit ihm passiert, der das auch gar nicht will ….


Ägyptologie, Gegenwart und Fantasy konnte ich entdecken, als ich mich vertiefte in Pascals neuestes Werk über das Erwachen und, inzwischen an seinen Schreibstil gewöhnt, ihm verfallen, konnte ich das Buch wieder kaum aus der Hand legen. Spannend, fesselnd, mitreißend, flüssig, interessant, illustrativ …. 

Das Cover mal was anderes, durchaus einen zweiten Blick wert.
 
Verdiente fünf Chaospunkte

 

Rezension --> Gerhard Wegner, Johanna Wegner – Michel, der kleine Meeresschützer


Michel, der kleine weiße Hai ist gewachsen und hat schon viel gelernt von seinem Freund Fridolin, dem Krebs.
In Band 2 erfährt er nun von den Gefahren, die den Meeresbewohnern drohen: Seien es die Tütenquallen, das Rumpel-Pumpel-Monster oder eine drohende Ölpest, um nur einige Beispiele zu nennen … Michel und seine Mitbewohner entwickeln ganz tolle Ideen, um den Bedrohungen durch uns Menschen entgegen zu wirken. Natürlich sind sie alleine nicht in der Lage, gegen die heiklen Situationen anzukämpfen, daher werden in den entsprechenden Wissensteilen auch Möglichkeiten aufgezeigt, wie jeder einzelne Landbewohner helfen kann.

Erneut bin ich versunken in die wundervollen Illustrationen, wo ich bei jedem Gucken wieder Neues entdecken konnte, habe auch als über 60-jährige noch etwas lernen können im  Wissensteil und war begeistert, wie die Riffbewohner dem Leser zeigen, dass  zusammen vieles möglich ist. Empfehlenswert für alle, die sich für das Meer, das Drumrum und Drin interessieren.
Fünf Chaospunkte


#sharkprojekt
 

Samstag, 16. Dezember 2017

Rezension --> Birte Lämmle – Enya, Windsbraut


Enya lebt auf einem Segelschiff, ihr Vater ist der Kapitän und als er während einer Fahrt stirbt, erbt sie die „Aurora“.
An sich nichts Ungewöhnliches, aber Enya hütet ein Geheimnis vor der Mannschaft und dem Rest der Welt und die Geschichte spielt nicht in unserer Welt, sondern in einer fantastischen früheren Welt, wo es durchaus etwas Besonderes ist, wenn eine Frau, in diesem Fall sogar ein Mädchen Kapitänin ist.
Zudem erfährt sie mit der Zeit etwas über ihre Vergangenheit und begibt sich auf die Suche nach mehr Wissen.

Birtes Debütroman musste ich lesen, sobald ich davon erfahren habe, denn Wasser, Wind und segeln sind genau mein Ding. Ich wurde nicht enttäuscht, die Geschichte liest sich flüssig und ist fesselnd, es fehlen weder Liebe noch Spannung, Abenteuer und Kampf, Intrigen und Freundschaft. Natürlich sind auch genügend fantastische Elemente enthalten, auch wenn ich tatsächlich  zwischendrin vergessen habe, dass es sich um ein Buch aus dem Genre Fantasy handelt, denn es kam alles so glaubwürdig und real bei mir an.
Es ist einfach zu spüren, wie sehr sich die junge Autorin in ihre Protagonistin versetzen kann, wie sehr sie selber das Meer, samt Wind und Wellen liebt und dass ihr Herzblut in diesem, ihrem ersten veröffentlichten Buch steckt.
Das Cover ist einfach WOW!!! Mehr kann und will ich dazu nicht sagen.
Ich warte nun ganz gespannt auf die Fortsetzung, denn so kann die Geschichte nicht enden, sie muss weitergehen.
Wegen der – mir – etwas zu vielen Rechtschreibfehler, die mit Sicherheit noch entfernt werden, muss ich einen Punkt abziehen, daher vier Chaospunkte