Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension --> Breonna J. Bliss - Himmelblaue Zuckerstangen, Küsse niemals einen Hinterwäldler zu Weihnachten


Wieder einige Stunden in Lakewood, dem beschaulichen Dörfli mit seinen 255 Einwohnern. Logisch, dass jeder alles vom anderen weiß und auch gelästert wird ohne Ende.
So müssen auch Trishs Eltern immer wieder die Frage über sich ergehen lassen, ob denn das *Töchterlein* zu Weihnachten endlich mal wieder zu sehen sein wird. Zunächst verneinen sie, doch als Trishs Leben in der fernen Stadt den Bach runtergeht (Job verloren, Wohnung gekündigt), nimmt sie die Einladung ihrer Eltern doch an und packt Hab und Gut in ihr klappriges Auto, um nach Lakewood zu reisen.
Und logisch schafft das alte Auto es nicht bis in ihr Heimatdorf und ausgerechnet der Typ, an den sie nur schlechte Erinnerungen hat, hilft ihr. Aber irgendwie ist er nicht mehr der, den sie abgespeichert hat.


Es machte erneut viel Spaß diesmal die Vorweihnachtszeit in diesem Dorf in Südkentuckys Nirgendwo zu verbringen und auch wenn das Ende absehbar gewesen ist, so musste ich doch oft schmunzeln und mich wundern, wie geschickt die Autorin die Verstrickungen aufbaute und löste. Denn dass es solche gibt, ist ja wohl klar, oder?
Schade, dass Breonna nun aufhören will über Lakewood zu schreiben, ich würde gerne noch mehr lesen, fünf Chaospunkte

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