Sonntag, 29. Januar 2017

Rezension --> Christine Stark - Der Winter kann warten


Die beschauliche Eifel ist gar nicht so beschaulich, wie viele denken. Das muss auch Lillie feststellen, als sie nach ihrem Studium in ihr Heimatstädtchen zurückkehrt und als Volontärin bei der kleinen Tageszeitung anfängt.
Eine junge Türkin wird brutal ermordet und der ermittelnde Kommissar Moritz Linde vermutet einen Ehrenmord.
Lillie steckt plötzlich mittendrin, denn die Tote war die Mitbewohnerin einer Freundin und auch der Kommissar ist kein Fremder, war sie doch lange mit seinem Bruder liiert.
Doch es bleibt nicht bei dem einen Mord, zusätzlich stört ein grausamer Hundemörder die Idylle und die Bürgermeisterin macht sich für ein Frauenhaus stark.

Warum wohl?


Lillie kommt etwas naiv rüber, steht aber durchaus ihre Frau.
Moritz hat mit seiner Vergangenheit zu kämpfen und
Lillies Kollege Niklas spielt den guten Freund, auch wenn er mehr möchte von ihr.
Teilweise spannend, teilweise aber auch sich hinziehend schrieb die Autorin ein durchaus lesenswertes Buch, das den Leser in die, wenn auch nicht beschauliche, aber doch wunderschöne Eifel entführt.
Man merkt, dass Christine selber dort lebt und ihr Zuhause liebt (was durchaus verständlich ist, denn es gibt tatsächlich wundervolle Ecken dort).
Für ihren Debütroman hat sie das nicht schlecht gemacht und ich bin gespannt auf weitere Einblicke in die Eifel, vier Chaospunkte



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