Montag, 23. Januar 2017

Rezension --> Collin Desire - Blutige Leidenschaft, Unstillbares Verlangen


Theresa ist glücklich, steht kurz vor der Hochzeit und weiß nicht, dass sich das von einer Minute zur anderen ändern kann und wird. Verantwortlich dafür ist ihre Vergangenheit, die sie allerdings gar nicht kennt, denn ihre Adoptivmutter verschweigt sie ihr aus Gründen, die beim Lesen offenbar werden.


Nach der Warnung des Autors >>Dieses Buch enthält explizite Sexszenen, Kraftausdrücke und Gewaltdarstellungen. Nicht geeignet für sensible Gemüter!<< habe ich es mir schlimmer vorgestellt, weil ich ja so gar kein Fan von erotischer Literatur bin, und war angenehm überrascht, dass die speziellen Szenen zwar heftig, deftig, aber doch relativ kurz waren. Und sensibel bin ich nicht wirklich, sonst würde ich gar keine Thriller lesen.
Also alles richtig gemacht, Collin.

Der Schreibstil ist kurz und knackig, die Geschichte brutal, aber auch hier gibt es gute Menschen. Das Cover passt genau zur Geschichte und lässt mich das Buch auf jeden Fall in die Hand nehmen, um den Klappentext zu lesen.

Für mich persönlich für einen Thriller etwas kurz mit 148 Seiten (als Print), auch wenn mir nichts gefehlt hat, außer vielleicht die Vorgeschichte des Täters, die erst relativ spät aufgedeckt wird, etwas früher und genauer einzubinden. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit hat mich keineswegs gestört, war einfach erforderlich.

Vier Chaospunkte wegen der Kürze, in der aber genug Würze enthalten ist, immerhin habe ich das Buch in einem rutsch gelesen. Auf jeden Fall steckt in diesem Genre unter dem Pseudonym Potential in dem Autor, von dem ich schon mehr lesen konnte.

Kommentare:

  1. Hallo Gabi,

    etwas schade finde ich immer, wenn Autoren egal ob weiblich oder männlich mit einen Pseudonym arbeiten ...

    LG..Karin..

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    1. Manche machen das halt, weil sie das Genre wechseln und die Leser dann evtl. enttäuscht wären, würden sie plötzlich was ganz anderes lesen von einem Autor, den sie mögen.

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    2. Hallo Gabi,

      mag schon sein, aber selbst wenn man das Genre wechseln finde ich ...sollte man als Autor oder Autorin so gefestigt sein bzw. Mannes oder Frauens genug sein...das man darübersteht.

      Gilt auch für den oder die Leserin...einfach mal überraschen lassen und das geht, glaube ich auch mit "richtigem Namen"

      Aber jeder handelt da halt auch anderster.

      LG..Karin...

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