Sonntag, 15. Januar 2017

Rezension --> Stella Jante - Die Geschichtenerzählerin, Band I


Die letzten Abende habe ich in der Anderswelt verbracht und es war so schön, abwechselnd in Südtirol altbekannte Wege gehen, in London Sehenswürdigkeiten gucken und mein geliebtes Irland besuchen.

Mena, gerade volljährig geworden, fertig mit dem Abitur, hat keine Ahnung, was sie in der Zukunft tun soll, ihre Freundin bezeichnet sie gerne als *Dörnröschen*, weil sie die Realität .... nicht unbedingt verschläft, aber doch verträumt. Mena lebt in Geschichten, ob in ihren eigenen erdachten oder in denen aus Büchern und Filmen, Hauptsache fern der Realität. Eines Abends erlebt sie eine Vision und sie lernt ihren *Traum-Mann* kennen, der sie mehr als  einmal unterstützt.

Gibt es diesen Mann auch im echten Leben?

Warum erleben die zwei diese Visionen?


Das müsst ihr selber rausfinden und ich kann euch verraten, dass es spannend, mitreißend, traurig und wunderschön ist, was Stella sich da hat einfallen lassen. Und natürlich macht das Ende neugierig auf die Folgebände, so dass ich mir diese sofort auf den Kindle geladen habe.
Wer überzeugt ist, dass es die Anderswelt gibt, wer auch von den Großmüttern alte Sagen und Mythen erzählt bekommen hat oder allgemein die Sagenwelt, die ja in Südtirol und Irland besonders ausgeprägt weitergegeben wird, näher kennenlernen möchte, muss dieses Buch einfach lesen.

Ich hab auch noch ein paar besondere Stellen markiert während des Lesens, die ich euch nicht vorenthalten möchte. 


Und ich glaube ich verrate nicht zuviel, wenn ich sage, dass ein/e Südtiroler/in und ein/e Ire/in aufeinandertreffen, wobei der/die Ire/in kein Wort deutsch kann, geschweige denn den ausgeprägten Dialekt des Alpenlandes. Trotzdem versucht er/sie einen Kosenamen nachzusprechen und dabei kommt ein >>Scho...zzi...lley?<< heraus *schmunzel


Dann soll es demnächst eine Abhandlung von Mena geben mit dem Titel >>Ich und die Schmetterlinge<<, wobei sie keineswegs die meint, die in der Luft rumfliegen *zwinker

>>Visionieren bedeutet, unerschütterlich daran zu glauben, dass alles gut wird.<< - In diesem Sinne visionieren wir doch alle ein bisschen, oder?

Zu guter Letzt ein irisches Sprichwort: >>Ein Fremder ist ein Freund, den man noch nicht kennt.<<

In diesem Sinne, hoffe ich, dass "Die Geschichtenerzählerin" noch auf viele Fremde trifft, die ihre Freunde werden und vergebe mal wieder fünf Chaospunkte.

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