Dienstag, 28. Februar 2017

Rezension --> Ingrid Schmitz - Spiekerooger Utkieker


Mia Magaloff ist eine erfolgreiche Privatermittlerin, hat allerdings ihren persönlichen Lebensbereich nicht richtig im Griff. Daher entschließt sie sich zu einer Auszeit auf Spiekeroog, einer der ostfriesischen Inseln, auf der keine Autos erlaubt sind.
Aber diese Auszeit ist ihr nicht gegönnt, denn schon auf der Fähre trifft sie ein Fluch, sie begegnet einem anscheinend Verrückten, der ihre Hilfe sucht und findet gleich vor dem ersten Frühstück eine Tote.
Das war es dann wohl mit den sieben Tagen Sonne, Meer und Strand *seufz


Für mich war diese Autorin *Neuland*, doch bereits mit einigen ihrer ersten Sätze hatte sie mich:

>>Ja, sie würde mit Mario zusammenbleiben wollen, ganz gewiss. Aber auf seiner Tasche liegen mochte sie nicht. Männer hatten die Eigenschaft, einem so etwas zu gegebener Zeit aufs Butterbrot zu schmieren.<<

Abgesehen davon, dass ich Spiekeroog liebe wie keine zweite Insel in der Nordsee, war ich nun noch mehr gespannt, wie Ingrid das *übers-Leben-nachdenken-wollen* von Mia mit diesem ruhigen Eiland, dem Fluch, dem Utkieker und der Toten verknüpft.
Und sie hat sie gut gemacht, diese Koppelung, bis ich mich zweimal umdrehte, musste ich lesen

>>Fortsetzung folgt<<.

Das lag sicher auch an dem mitreißenden Schreibstil der hauptberuflich tätigen Autorin, die die Figur der Mia Magaloff bereits vor zehn Jahren ins Leben rief. Es hat auch überhaupt nicht gestört, dass ich die bisher erschienenen Bücher nicht gelesen habe, ich war sofort bei der Protagonistin und wollte mehrmals mit ihr abklatschen. Ich bin gespannt auf weiter Mia-Geschichten und vergebe vier Chaospunkte.

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