Sonntag, 5. Februar 2017

Rezension --> Jürgen Benvenuti - Kolibri


Etwas länger lag das Buch schon auf meinem Kindle, doch im Rahmen einer Motto Challenge zum SuB-Abbau habe ich es nun hervorgekramt, weil das Cover passte.

Eine Firma in Wien stellt für Naturkosmetik Rosenöl her und Karl arbeitet seit kurzem im Labor dieser Firma. Bei einem Unfall hat Karl Kontakt mit dem angeblich naturbelassenen Öl und wegen der defekten Abzüge kommt es zum Streit mit seinem Chef und dessen Handlanger *upps rechter Hand.
Im Endeffekt wird Karl entlassen und möchte am nächsten Tag händeringend (und total betrunken) seinen Job zurück. Er braucht das Geld, weil er während eines Forschungsaufenthaltes in Costa Rica einen Mann kennenlernte, den er finanziell unterstützen möchte.
Weil Karl aber absolut nicht klar formulieren kann (und dann auch noch auf der Couch im Büro seines Chefs einschläft, der wegen dunkler Machenschaften um das Rosenöl um seine Firma und seine Existenz fürchtet), kommt es zu allerhand Missverständnissen.


Zweieinhalb Tage sind es, an denen diese Geschichte spielt und man sollte denken, die wären schnell erzählt, doch der Autor benötigt dafür weit über 300 Seiten.

>>Rasant, witzig und im allerbesten Stil amerikanischer Thriller-Klassiker!<< wird das Buch angepriesen, aber ich kann dem nicht ganz zustimmen. Als erstes Buch von diesem Autor versprach ich mir etwas mehr davon nach dieser Ankündigung und auch das Zitat in der Kurzbeschreibung

<<Voller Spannung stellt der Autor in diesem Buch das Beziehungsgeflecht seiner Handlungsfiguren dar. Ganz nach dem Motto "Irren ist menschlich" werden kleinere und größere Missgeschicke vertuscht. Niemand ist unfehlbar, egal ob Firmenchef, Arzt oder Bombenentschärfer. Doch wer ist jetzt der größte Übeltäter? Ein skurril-witziger Thriller, an manchen Szenen fühlt man sich selbst ertappt<<
wird der Geschichte meiner Meinung nach nicht gerecht. Ich fand es zwar spannend, allein schon wegen der Thematik und der angehenden Liebesentfaltung, aber so richtig vom Hocker gerissen hat sie mich nicht.
Das Ereignis zog sich wie Kaugummi und mehrmals war ich kurz davor abzubrechen. Wegen der latent vorhandenen Erwartung allerdings tat ich das nicht und vergebe drei Chaospunkte.

1 Kommentar:

  1. Huhu Gabi,

    hey Bellarosa ....hihi für zwischendurch...habe ich auch schon gelesen.

    LG..Karin...

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