Dienstag, 28. Februar 2017

Rezension --> Timo Leibig - Grenzgänger


>>Danke sagen. Das war wirklich nicht leicht, und dabei war es ihren Augen so wichtig.<<

denkt Cahide irgendwann während des vierten Falles des Ermittlerduos Goldmann/ Brandner.

Aber wer ist nun Cahide?

Sie ist maßgeblich beteiligt daran, den neuen Fall zu lösen, denn Eleonore Goldmann hat sich ja dem Chef gegenüber endlich *geoutet* und ist erst mal beurlaubt (wobei sie es natürlich trotzdem nicht lassen kann, den Noch-Kollegen und zukünftigen Ex-Partner über das *frische* Verbrechen auszufragen und ihren Senf dazu zu geben).

Diesmal geht es um den Mordversuch an einem Sohn reicher Eltern, der dann trotz Polizeischutz fliehen kann, zwar immer wieder auftaucht, aber seinen Plänen folgen und sie ganz knapp verwirklichen kann.


Da ich nicht Cahide heiße, sage ich dem Autor ein von Herzen kommendes Danke, denn den Grenzgänger fand ich einfach exzellent, phänomenal, erstaunlich und überdurchschnittlich.
Nach dem Totenschmaus kürzlich dachte ich, das war es nun, da kann nicht mehr mehr kommen, aber es kam noch mehr, Timo hat es geschafft seine signifikante Schreibe noch einmal zu steigern und die Mafia ins friedliche Mittelfranken zu holen.

Oder sollte das inzwischen dort normal geworden sein?

Egal!

Aufwühlend ist es, die Weiterentwicklung eines jungen Schreiberlings zu verfolgen, die dieser in den letzten 20 Monaten durchlaufen hat. Ich schätze, dass er zum Schreiben des "Grenzgängers" wesentlich länger brauchte als ich zum Lesen, aber ich konnte das Buch nicht weglegen, weil ich wissen wollte, wie es weiter- und ausgeht.

Danke Timo, mach weiter so, fünf Chaospunkte

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