Montag, 6. März 2017

Rezension --> Daniela Igelhorst - Bonnie, Unsterblich


Da die Mutter bei der Geburt stirbt, überredet Audrey (Großmutter) den Vater Bonnie bei ihr aufwachsen zu lassen. Schon im zartesten Kindesalter bringt sie ihr die Heilkraft von Kräutern bei und Brian, ein Freund von Audrey unterrichtet sie in anderen lebensnotwendigen Dingen. Bonnie erweist sich als überaus intelligent und zeigt bald, dass sie auch noch andere Gaben hat. Viel zu früh verschwinden Audrey und Brian und Bonnie muss nach London, um bei ihrem Vater zu leben bis sie volljährig ist. Dank Jonathan, der auch irgendwann verschwindet, gelingt ihr aber vorher mit falschen Papieren die Flucht nach Paris, wo sie Medizin studiert und Freunde findet. Doch bei einem Terroranschlag erkennt sie ihre wahre Identität, ihren Feind und ihre Verbündeten.


Nach Irland sollte mich die Geschichte entführen, doch leider hat Bonnie die *grüne Insel* viel zu früh verlassen müssen. Nichtsdestotrotz hat mich diese fantastische Geschichte fasziniert und ich konnte kaum aufhören zu lesen.
Etwas schockierend fand ich im letzten Viertel das Verhältnis von Bonnie zu Jonathan und Tom, das zwar nur umschrieben, aber doch sehr klar dargestellt wird.

Ich war fasziniert von Bonnie, ihrem Selbstbewusstsein, das sie trotz des einsamen und abgeschotteten Lebens bei ihrer Großmutter und deren Freund entwickelt hat, beneidete sie um ihre Intelligenz und habe mit ihr gelitten. Gerne würde ich wissen, wie es mit ihr weitergeht und vergebe vier Chaospunkte.

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