Montag, 6. März 2017

Rezension --> San Erin - Green Irish Eyes


So richtig erfolgreich ist die Serie von Faith nicht, eher im Gegenteil. Noch dazu muss sie ständig gegen ihre Mutter kämpfen, die den begabten Bruder schon immer vorgezogen hat. Den Vater hat sie seit zehn Jahren nicht mehr gesehen.
All dies zusammen lässt sie zwischendurch fast verzweifeln, doch sie hat ja noch ihren besten Freund Jaro, ein Ersatz für die Familie und die sehr gute Freundin. Doch dann rät ausgerechnet Jaro ihr, einen Deal einzugehen, den sie zunächst ablehnt. Sie soll die Pseudofreundin eines bekannten Schauspielers mimen und bemerkt, dass sie Gefühle für ihn entwickelt. Ihre Mutter ist begeistert, Jaro schlagartig dagegen.


Muss Faith sich nun erneut entscheiden?


Bei diesem Buch erwartete ich außer waschechten Iren als Protagonisten auch die Handlung in Irland - vor allem, weil die junge Autorin das Land anscheinend ebenso liebt wie ich - aber erst ungefähr in der Mitte machten Faith und Douglas einen Abstecher auf die Insel - für zwei Tage *schock. Gut, gegen Ende begleitet Faith ihren Vater noch in Irland, aber ich dachte, es kommen ein paar mehr Beschreibungen und so *snief.
Nichtsdestotrotz hat sich die Geschichte mühelos in einem Rutsch lesen lassen, auch wenn meine Gefühle für Faith nicht immer die positivsten waren. Irgendwie konnte ich mit ihr nicht so richtig warm werden. Sie bemühte sich selbständig zu werden, sich von der Mutter zu lösen, schafft es aber nicht, ihr entsprechend entgegen zu treten. Sie kann quasi ihre Gedanken, Gefühle und Ansichten meiner Meinung nach nicht richtig umsetzen. Das macht sie in meinen Augen nicht sehr liebenswert, aber nicht jedes Buch ist für jeden Leser. Drei Chaospunkte

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