Sonntag, 9. April 2017

Rezension --> Ella Green - Küsse unterm Apfelbaum


Als angehende Teenager wurden sie aufgrund einer beruflichen Veränderung von Hazels Vater getrennt, nicht ohne ein Date auszumachen, das genau zehn Jahre später stattfinden sollte. Zehn Jahre ohne jeden Kontakt verbringen Hazel und Tyler getrennt voneinander und fragen sich immer wieder, ob die Verabredung klappen wird. Bis Tag X endlich Realität ist und die beiden inzwischen erwachsenen ehemaligen besten Freunde aufeinander treffen.

Können sie dort anknüpfen, wo ihre Freundschaft endete?

Oder holt die Vergangenheit sie ein?

Vor allem die von Tyler, über die der ganze Ort Bescheid weiß, nur Hazel nicht, denn er hat Angst davor ihr die Wahrheit mitzuteilen.


Endlich habe ich es geschafft mein erstes Buch von Ella, die ich gerne als Sofaküken bezeichne (sie gehört dem Autorenzusammenschluss "Das Autorensofa" an), zu lesen und war begeistert, mit welcher Lockerheit und Nonchalance sie die Geschichte von Hazel und Tyler erzählt - auch wenn es zwischendurch nervte, wenn Tyler immer wieder von dem Geheimnis *sprach*, das vor zehn Monaten sein Leben veränderte.
Mit ihrem entspannten Schreibstil gelang es Ella mich zu fesseln und ich fühlte mich in Melfort sofort zuhause, sah die Apfelbäume vor mir und konnte sowohl den Saft als auch den Cidre schmecken.
Und Geheimnisse, nun die gehören einfach dazu, wenn man sich jahrelang nicht sieht, spricht oder schreibt. Aber sie sind dazu, gelüftet zu werden, damit alles gut werden kann.
Ob es das tatsächlich wird, müsst ihr allerdings selber lesen.

Vier Chaospunkte, ihr wisst schon, könnte ja noch eine Steigerung kommen, denn ich werde garantiert noch mehr von ihr lesen, inzwischen gibt es nämlich Band 2 aus der Melfort Reihe

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