Sonntag, 9. April 2017

Rezension --> Halo Summer - Aschenkindel, Das wahre Märchen


In Anlehnung an das Märchen *Aschenputtel* der Gebrüder Grimm entstand dieses *wahre Märchen*, so dass ich zum Inhalt nicht viel sagen muss, bzw. kann ohne zu spoilern.


Gekauft habe ich es kurz nach der FBM, als es dort den Kindle Storyteller Award erhielt und ich einfach neugierig war auf die drei Bücher, die im Finale standen (die anderen beiden habe ich auch relativ schnell gelesen), aber da ich nicht so der Leser von Büchern bin, die einen immensen Hype erfahren, lag das Märchen bis vor wenigen Tagen auf dem Reader-SuB, wo ich es auch besser hätte liegen lassen.

Am Anfang konnte ich ja die die Verknüpfung zum Märchen noch nachvollziehen, als aber Figuren auftraten, die ich beim besten Willen nicht als dem zugrunde liegenden Märchen zuordnen konnte, hörte mein Spaß auf.

Klar, das Buch wird auch in der Kategorie Fantasy verkauft, was schriftstellerische Freiheit in jeder Beziehung bedeutet, aber dann stört mich ganz kolossal wie die Grundidee eingebaut wurde und der Titel, denn so hab ich mir *Das wahre Märchen* nicht vorgestellt.

Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil von Halo packend, so dass ich ungeachtet aller inhaltlichen Diskrepanzen bis zum Ende durchgehalten habe, immer in der Hoffnung, *Alles wird gut*, wie das halt bei Märchen so ist.

Mehr als zwei Punkte spuckte meine Chaoskiste allerdings nicht aus.

 

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