Samstag, 15. April 2017

Rezension --> Lutz Kreutzer - Eiskalter Schlummer, Das Verlies

 

Die Geschichte beginnt in Kalmückien, einem Land am Kaspischen Meer, geht weiter - zwei Jahre später - in München mit dem Fund eines Toten und dem Personalchef einer Bank, der auf unschöne Art und Weise langjährige Mitarbeiter entlässt.
Der eine Tote bleibt nicht allein, denn da sind noch drei junge Mädchen, die nicht nur gefangen gehalten, sondern auch misshandelt und regelmäßig vergewaltigt werden.


Da taucht doch irgendwann die Frage auf, was diese total unterschiedlichen Akteure miteinander verbindet?


Diese Verbindung deckt der Autor nach und nach auf, nicht ohne auch das Privatleben seiner Ermittler einzubeziehen, das ebenso geheimnisvoll dargestellt wird, wie die Handlung an sich.
Er macht das dermaßen spannend, dass ich das Buch kaum weglegen konnte (das ich übrigens als Reziexemplar erhalten habe, was meine ehrliche Meinung keineswegs beeinflusst) und tatsächlich innerhalb weniger Stunden durch war.

Und hätte ich nicht den Folgeband auch schon auf dem Reader gehabt, hätte ich mich ganz fürchterlich geärgert, denn Cliffhanger kann ich absolut nicht leiden, schon gar nicht an so einer Stelle in der Geschichte, in der quasi ein *Reset* gemacht wird.

Lutz Kreutzer hat eine Schreibe, die ganz laut nach mehr, viel mehr ruft, sein Thriller ist brutal, aber nicht zu brutal, lässt den Kopf schütteln, kann so manchen Schmunzler hervorlocken und ist aufwühlend, bewegend und unterhaltsam. Eindeutig fünf Chaospunkte.


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