Sonntag, 9. April 2017

Rezension --> Michaela Göhr - Der Fantast


Simon erzählt aus seinem Leben. Und es ist kein gewöhnliches Leben, denn er hat eine ausgeprägte Fantasie, die seine Vorstellungen wahr werden lassen. Natürlich bleibt das nicht unbemerkt und so wird er bereits als Kleinkind entführt, um mit seiner Gabe böse Machenschaften auszuführen. Logisch, dass ihm bereits mit fünf Jahren gelingt seine Widersacher auszuschalten, wenn auch nur kurzfristig, denn immer wieder laufen sie sich über den Weg. Mit Hilfe seiner Freunde gelingt es dem inzwischen 24 jährigen Simon jedoch auf der Seite der *Guten* zu bleiben und sich seine Gabe immer mehr zu Nutzen zu machen und damit umzugehen.


Das Buch wurde mir als Rezensionsbuch zur Verfügung gestellt, was meine Meinung nicht beeinflusst, allerdings hab ich das Lesen aufgrund des etwas nichtssagenden Covers doch etwas nach hinten verschoben (was sich ja inzwischen geändert hat und mich sofort hätte zugreifen lassen).


Hätte ich allerdings gewusst, wie fesselnd Michaela schreibt und wie spannend die Geschichte tatsächlich ist (wenn auch manchmal doch etwas unrealistisch, bzw. schwer vorstellbar - aber es ist halt ein Fantasyroman *zwinker), tja, dann wäre das Buch auch nicht so lange gelegen. Der Schreibstil ist flüssig und aufwühlend, ein typisches Beispiel dafür, dass auch Debütromane außergewöhnlich sein können. Ich jedenfalls bin sehr gespannt, wie die Geschichte um Simon weitergeht und was nach den Geschichten vom *Fantasten* noch von dieser aufstrebenden Autorin zu lesen sein wird.
Zwecks einer eventuell möglichen Steigerung bleibt es diesmal bei vier Chaospunkten

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