Sonntag, 9. April 2017

Rezension --> Noah Fitz - Der Seelenretter


Johannes Hornoff zum Dritten:
Nachts schleicht er sich in die Wohnungen alleinstehender Mütter und zwingt sie, sich zu entscheiden. Für eines ihrer Kinder!

Immer wieder das gleiche Muster: Das ältere Kind im Teenageralter und dazu noch ein Baby oder ein Kleinkind, wobei der Teenie immer zu wenig Liebe und Aufmerksamkeit bekommt.

Ein Trauma aus der eigenen Jugendzeit?

Johannes, der selber zu wenig Zeit für seinen Teenager-Sohn (und seine Frau) hat und Kommissar Breuer haben wenig Anhaltspunkte, bis die Familie Hornoff im Fadenkreuz auftaucht.



Spannend wie immer erzählt Noah einmal aus der Sicht des Psychologen, einmal aus der Sicht des geheimnisvollen nächtlichen Besuchers, der sich selbst *Seelenretter* nennt, denn das muss er tun, die Seelen der Kinder retten (meint er). Es geht weit zurück in die Vergangenheit diesen Mannes und auch Johannes macht sich (erneut) mehr Gedanken zu seiner Familie als ihm lieb ist, denn wirkliche Lösungen für sein Dilemma findet er nicht.
Fesselnd und mitreißend und immer besser, die Geschichte um Herrn Hornoff, sodass ich hoffe, noch ganz lange von diesem Protagonisten lesen zu können.
Volle Punktzahl.

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