Freitag, 28. April 2017

Rezension --> Pia Wunder - Pulsbeschleuniger


Frisch geschieden hat Annie das Glück mit ihren beiden Söhnen eine wundervolle Wohnung zu finden mit einer liebenswerten Vermieterin, die gleich nebenan lebt. Doch ihre Wünsche sollen nicht alle in Erfüllung gehen und auch bei *Oma Lotte*, der Vermieterin, kommt es zu Problemen. Wie schön, dass genau in diesen Momenten ein Mann auftaucht, für den sie schnell Gefühle entwickelt, auch wenn eine weitere Nachbarin sie vor ihm warnt.


Pia hat in diesem Roman, über den sie selber sagt:

>>Ich möchte alleinerziehende Frauen unterhalten und Hoffnung geben durch einen Liebesroman mit Humor, Spannung und voller Emotionen<<

sehr viel Informationen verpackt, die die Protagonistin betreffen, meiner Meinung nach etwas zu viel, sodass die Geschichte sich teilweise etwas zieht wie Kaugummi.
Annie entwickelt sich für mich zu schnell in eine Frau, die sich um alles und alle kümmert und dabei viel zu wenig an sich selber denkt. Liegt vielleicht auch daran, dass meine Zeit als Alleinerziehende schon zu lange zurückliegt, weil meine Kinder inzwischen erwachsen sind.
Hoffnung für die angesprochenen Leserinnen sah ich einzig darin, dass frau auch mit zwei Kindern einen lieben Mann kennenlernen kann, was allerdings nicht unbedingt das A und O im Leben sein sollte. Es gibt genug Mütter, die sich mit ihren alleine durchkämpfen und das auch schaffen, ohne Mann.
Das Cover wirkt fade, hat nichts mit dem Buch zu tun, genau so wenig wie der Prolog, der zehn Jahre vor der eigentlichen Geschichte spielt.
Der Titel passt irgendwie auch nicht, als Leserin erwarte ich da etwas mehr Aufregung.
Der Schreibstil der Autorin erscheint mir abgehackt, was auch an der Formatierung mit den vielen Absätzen liegt. Die Kapitel bauen nicht wirklich aufeinander auf, sodass manches offen bleibt.
Alles in allem ein Kann, aber absolut kein Muss, zwei Chaospunkte


1 Kommentar:

  1. Huhu Gabi,

    schade das die Frau kein Gesicht hat....das stößt mich schon mal etwas ab...sorry...

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