Sonntag, 9. April 2017

Rezension --> Sonja Weigt - Synchronizität


Zwei Freundinnen, gerade frische Singles, versuchen ihr Leben neu zu starten, die eine mit fast erwachsenem Sohn, die andere mit einem neuen Job, aber in einem gemeinsamen Zuhause.
Der eine Ex-Mann dreht am Rad, will Frau und Sohn unbedingt zurück haben, scheut dafür auch dunkle Machenschaften nicht. Der andere will zurück in sein Heimatland.
Der neue Job wartet mit einer Menge Überraschungen, so wird Cindy - ohne es zu wissen - auf Zeitreisen geschickt.
Auch anderweitig passiert noch sehr viel, was sich der Leser zu Beginn gar nicht vorstellen kann.

Es liest sich gut, dieses über 600 Seiten starke Erstlingswerk der Autorin, denn durch die vielen unerwarteten Wendungen ist der Leser immer wieder total gespannt, wie die Steine von den mitspielenden Personen aus dem Weg geräumt werden.

Allerdings wäre etwas weniger mehr gewesen, meiner Meinung nach.

Denn es kommt alles vor, worüber geschrieben werden kann und manchmal dachte ich mir, es reicht jetzt, aber dann kam noch etwas, womit ich niemals gerechnet hätte.
Da wären zum einen die Liebe, Trennungen, ein brutaler Ex-Mann, ein pädophiler Vater, eine duldende Mutter, Entführung, Unfälle, neue Liebe(n), Mord bzw. Totschlag und nicht zu vergessen verschwundene Menschen und die Zeitreisen ebenso wie Reinkarnation und esoterische Abläufe.
Stoff für mehrere Bücher, der hier verarbeitet und zwischendurch etwas langatmig wurde.
Aber trotzdem spannend, irgendwie, sodass ich es nicht aus der Hand legen konnte.

Alles in allem *nicht schlecht*, daher drei Chaospunkte

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