Sonntag, 9. April 2017

Rezension --> Violet Truelove - Ein Surfer zum Verlieben


Lindsay Lovejoy ist eine erfolgreiche Autorin und hat sich für ihren allerersten Liebesroman einen Profisurfer als Protagonisten ausgeguckt, der ihr mit 17 Jahren zum ersten Mal real über den Weg lief. Inzwischen mutierte er immer mehr zum absoluten *Bad Boy* und ist von einem Tag zum anderen ihr neuer Nachbar.
Als er feststellt, dass sie über ihn schreibt kommt es zu Verwicklungen in beider Leben, die nicht immer zu ihrem Wohlbehagen beitragen.


Ein wichtiger Bestandteil von Lindsays Romanen, den auch ihre Freundin Violet zur fixen Idee macht, ist, dass egal wer >>keinen Sex vor Seite 200 hat<<. Um so wichtiger ist es, diese ersten 200 Seiten spannend und interessant zu schreiben, was Violet hier voll gelungen ist.
Ich jedenfalls fieberte auf diese magische Seitenzahl hin, um dann enttäuscht noch weiter lesen zu müssen, bis es endlich so weit war. Nicht dass ich eine Leserin bin, die unbedingt Sexszenen haben muss, eher im Gegenteil, ich kann gut darauf verzichten.
Wenn es allerdings so knistert, wie zwischen Lindsay und Warden, dann warte ich schon auf das befreiende Geschehen *lach

Ganz fremd war mir bis dato das Surfermilieu und viele der Fachausdrücke kannte ich nicht, aber ich merkte, dass surfen ein essentielles Hobby von Violet ist, das sie in diesem ihrem Erstling auslebt. Und das macht sie dermaßen überzeugend, dass ich richtig richtig Bock darauf habe, wenigstens mal zuzugucken (fürs selber Ausprobieren habe ich schon zu viele Jahre auf dem Buckel *lach).

Dazu verpackt sie eine herrliche Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen in den Roman, sodass ich den ersten Band ihrer *Zum-Verlieben-Reihe* auf jeden Fall weiterempfehlen kann, gerade jetzt, wo die Tage länger und wärmer werden.

Für mich ein tolles Leseerlebnis, das ich demnächst mit dem *Fotografen* fortsetzen werde.

Verdiente fünf Chaospunkte für den Surfer.

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