Sonntag, 14. Mai 2017

Rezension --> Emily Bold - Wenn Liebe nach Pralinen schmeckt


Amy erbte die Pralinenfabrik ihres Großvaters, die allerdings nur zu 49% in seinem Besitz war. Eine große Firma hat viele Anteile und möchte sich den Rest auch noch einverleiben, denn aufgrund einiger *Renovierungsmaßnahmen* schreibt Amy rote Zahlen.
Um genauer zu eruieren, ob sich das lohnt, wird der Wirtschaftsberater Ryan vor Ort geschickt. Logisch, dass der das eine oder andere ändern will, was Amy so gar nicht gefällt. Noch weniger gefällt ihr zudem, dass sie Gefühle für Ryan entwickelt ....


Eine eigene Pralinenfabrik *sabber, ich käme auch in die roten Zahlen, denn ich würde mehr selber genießen als verkaufen, aber daran liegt es gar nicht bei Amy und mir reichte es, die Andeutungen für ihre Pralinenrezepte zu lesen um den Geschmack auf der Zunge zu haben. Mein Gaumen konnte sich kaum wehren gegen die anschauliche Beschreibung des leckeren Konfekts, so eidetisch sah ich es vor mir.
Was sehr für Emilys Schreibstil spricht, der allerdings nicht nur fassbar, sondern auch sehr lebhaft ist und den Leser quasi zwingt, die knapp 300 Seiten in einem Durchgang zu verschlingen.
Die Charaktere werden greifbar dargestellt, sodass ich sofort in Amys Rolle schlüpfen konnte, zwischendurch aber auch in die von Will, der ja *nur* seinen Job machte. Ein Lob verdient auch die Geschichte über den Großvater und die Entstehung der Fabrik, die beide sehr eng mit Amys großmütterlichen Freundin Kendra verbunden sind.
Auch das Cover lässt mich keine Minuspunkte finden, sodass ich eine Handvoll Chaospunkte aus meiner Kiste holen muss.

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