Dienstag, 23. Mai 2017

Rezension --> Johanna Danninger - Landluftduft


Wammling, ein fiktiver Ort in Niederbayern soll ein Kurhotel mit Golfanlage bekommen. Alle sind geschockt und natürlich dagegen. Anna ist ganz vorne dabei, initiiert Unterschriftslisten und will den Gutshof, der dafür abgerissen werden soll, unbedingt erhalten. Ist der doch ein wichtiges Bestandteil ihres Traumes, beruflich Fuß in der Heimat zu fassen.
Obwohl sie gar keine Zeit dafür hat, kommt auch noch ein Gast in die Ferienwohnung ihres Opas auf den Hof und macht sie nervlich vollkommen fertig.

Wie soll sie das drei Wochen lang aushalten?


Mein erstes Buch von Johanna, aber garantiert nicht mein Letztes, denn ihre Schreibe hat mich mehrmals laut auflachen lassen und mir zwei wunderbare Abende beschert.
Sie schreibt frisch von der Leber weg und lässt nichts aus vom Leben in einem Dorf, in dem jeder alles über Alle weiß. Ihre Charaktere werden als liebenswerte, ehrliche Menschen dargestellt, die - wie im wahren Leben - einen großen Fehler machen: sie reden nicht miteinander über das, was sie bewegt. Zumindest nicht gleich *lach, denn wenn das geschehen ist, wird alles gut. So wie am Ende eh alles gut wird.

Oder doch nicht?

Lasst euch überraschen und nehmt diesen Roman auf jeden Fall in die Hand und habt Spaß damit, den übrigens das Cover schon bereitet, das zur Geschichte passt wie die Faust aufs Auge.
Ich habe eine neue Autorin entdeckt, die ich zwar auf der Buchmesse schon mal gesehen habe, aber bisher aus Zeitmangel nicht lesen konnte. Verdiente fünf Chaospunkte und ganz viel Lust auf mehr.

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