Dienstag, 11. Juli 2017

Rezension --> Rose Snow - Die 11 Gezeichneten, Das erste Buch der Sterne

 

Stella liebt Sterne.
Wie nah ihre Verbindung zu ihnen ist, wird ihr erst klar, als sie mit ihrem Zwillingsbruder an einer *geheimen* Universität angenommen wird. Allerdings nicht ohne ein etwas anderes Aufnahmeverfahren zu durchlaufen, dessen Ergebnis sie zunächst verzweifeln lässt. Aber sehr schnell wird alles anders, vor allem, als sie Cedric näher kennenlernt. So nah, wie sie an sich gar nicht will.


Wieder einmal konnten mich Rose Snow vom ersten Kapitel an packen mit ihrer fantastischen Geschichte, in der auch eine *alte* Bekannte auftaucht aus den Büchern der Erinnerung und auch die *17* an sich darf nicht fehlen *schmunzel

In jeder freien Minute, ach was sag ich, Sekunde musste ich das Buch in die Hand nehmen und mindestens eine Seite lesen, so spannend ist es.
Auch ist es für mich immer wieder überraschend, dass die beiden nicht erkennen lassen, wer welchen Part geschrieben hat. Und nun muss ich ganz schnell Band 2 haben, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Unbedingt lesen, verdiente fünf Chaospunkte

Rezension --> Mila Summers - Instafame oder Gummistiefel in Acryl


Marianne verkauft Schuhe, allerdings in einem Laden, in dem sie das nicht wirklich entsprechend ihren Vorstellungen tun kann. Sie kehrt in ihr Heimatdorf zurück und entwickelt eine Idee, die endlich mehr aus ihrem Leben machen soll.

Wird sie das schaffen?


Als eine der ersten Leserinnen (weil die Autorin eine weibliche Meinung haben wollte) hatte ich das Manuskript in den Händen und war hin und weg, notierte damals:

Ich hab es an zwei – zugegeben etwas längeren – Abenden gelesen, was schon mal für die Spannung spricht und ich hab mich richtig wohlgefühlt, auch wenn mir Marianne manchmal etwas auf die Nerven ging.
So naiv und blöd kann eine Frau in dem Alter doch gar nicht sein! Ich musste mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass sie Mitte 30 und nicht Anfang 20 ist, weil ich das ständig vergessen habe. Sie kam mir einfach viel jünger vor, als sie ist. Allein, wie lange sie brauchte, zu eruieren, was Louis wirklich beruflich macht *Horror. Gerade, weil er ihr immer ausgewichen ist.

Was das betraf, hätte ich an ihrer Stelle schon lange mal den Namen bei Tante Google eingegeben. Aber da hatte sie echt Scheuklappen auf und ich hätte ihr zu gerne mal den einen oder anderen Tritt in den Hintern verpasst ;)

Und Louis, naja, der hätte damals, als der Brief zurückkam, mal gleich nachfragen können, statt sich in sein Schneckenhaus zurückzuziehen. Obwohl, er ist ja auch so ein fränggischer Sturkopp.


Oma Käthe und der Kittelschürzenclan … ich sehe sie richtig vor mir, hätte auch meine Roegner’s Oma sein können, ohne Clan allerdings ;) und ohne Eierlikör *lach


Ich hab mich wohlgefühlt in dem fränggischen Dorf und vergebe daher mal wieder fünf Chaospunkte für die sympathische Autorin.




Samstag, 8. Juli 2017

Rezension --> Evita Sommer - Zeitenwende, Der Kristall von Vaduhn


Du glaubst, es gibt nur eine Wirklichkeit?

Eliohár muss am Morgen nach ihrem 18. Geburtstag erfahren, dass dem nicht so ist. Ihre besten Freunde sind verschwunden und sie wird feststellen, dass sie in eine fremde Welt entführt wurden.
Eine Welt, die ihr an sich gar nicht so fremd ist, denn bereits ihr Großvater hat ihr in Kindertagen viel von Vaduhn erzählt, ihr die Sprache beigebracht, doch nachdem er viel zu früh gestorben ist, verblasste ihre Erinnerung daran. Aufgrund der aktuellen Ereignisse findet sie sich aber in dem Land wie aus dem Mittelalter wieder .....


Ein wundervolles Cover hat Evita ihrem Debütroman verpasst, das schon etliches von der Geschichte verrät.
Von der Geschichte, die sie sehr faszinierend und fesselnd geschrieben hat, so mitreißend, dass ich schon sehr gespannt bin, wie es weitergeht, denn das Ende des ersten Bandes ist keineswegs befriedigend.
Der Schreibstil ist auch für Jugendliche ab 16 Jahren geeignet und lässt den Leser nicht mehr los, denn die Spannung ist von Anfang bis Ende da.
Von mir eindeutige fünf Chaospunkte.

Mittwoch, 5. Juli 2017

Rezension --> Andrea Bielfeldt - Zwei Küsse für Himmelreich


Ronja Engel, die der Leser bereits im ersten Band der zweiten Himmelreich-Staffel kennenlernen durfte, bekommt einen neuen Job. Das Ausgrabungsteam, das sich in Himmelreich breit gemacht hat, braucht dringend eine Köchin und dank Herrn König, versorgt sie die *Ärschos*.
Es dauert nicht wirklich lange, bis sie mit dem hübschen, aber ruppigen norwegischen Teamleiter aneinander gerät.


Mit Spannung habe ich den Band von Andrea erwartet, ist sie doch neu im Amor's Four Team. Sie hat sich allerdings wunderbar in Himmelreich integriert und ich lag mehrmals herzhaft lachend fast unterm Tisch wegen ihrer Schreibe
 
>> .... grantiger Pieselpampf .... <<
 
oder
 
>>"Machst du überhaupt auch in Gewächshäusern?" Markus stutzt. "Äh, in der Regel benutze ich die Toilette. ..."<<

Und ich kann euch versprechen, ihr findet noch mehr solche Sprüche, und wer sowohl Himmelreich samt Honigeis und Pastillen als auch Andrea Bielfeldt liebt, MUSS dieses Buch lesen.
Mich hat es mal wieder eine schlaflose Nacht gekostet, denn ich konnte kaum aufhören zu lesen.

Das Cover ist wunderbar stimmig mit der ganzen Staffel und ich vergebe aus tiefstem Herzen fünf Chaospunkte.

Rezension --> Andrew Holland - Wie sehr willst du leben?

 
 
Ein zehnjähriger Junge wird auf einer einsamen Landstraße aufgegriffen. Er sagt immer wieder nur den einen Satz, er hätte seine Schwester getötet, er sei der, der gesucht würde.
Schnell stellt sich heraus, dass er einer der seit Kurzem vermissten Zwillinge ist und bald wird auch seine tote Schwester gefunden. Doch das ist nicht das einzige Zwillingspaar in Amerika, dem es so ergangen ist.
Howard Casper, vor nicht allzu langer Zeit von dem Fall abgezogen, darf seine Suspendierung beenden und bekommt vollkommen freie Hand bei den Ermittlungen. So holt er sich als erstes eine Psychologin ins Team.

Können die Beamten weitere Entführungen und Morde verhindern?


Andrew hat hier mit seinem Debüt einen überaus grausamen spannenden Thriller veröffentlicht, der mich vom ersten Kapitel an in seinen Bann gezogen hat. Es fiel mir sehr schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn die Schreibweise des gebürtigen Amerikaners ist sehr fesselnd, die Geschichte faszinierend und macht Lust auf mehr von Andrew über Howard und seine engsten Kollegen.

Das Cover ist relativ schlicht, aber dennoch ein Hingucker.

Ich werde mir auf jeden Fall noch mehr Bücher von diesem Autor holen, absolute Leseempfehlung von mir und entgegen meiner sonstigen Punktevergabe bei Debütromanen, muss ich statt der sonst in einem solchen Fall üblichen vier, auf Anhieb fünf Chaospunkte vergeben.

Rezension --> Sandra Wiedemann - Zurück zum guten Bauchgefühl, Folgewunder als Seelenretter?


Sandra verarbeitet den Schwangerschaftsabbruch wegen tödlicher Fehlbildungen ihrer Tochter und erzählt, wie schwer ihr das *normale* Leben danach fiel. Und wie sehr sie schnell wieder schwanger werden will. Sie braucht das für sich, um sich klarzuwerden, dass es nicht an ihr lag, dass die geliebte ersehnte Tochter nicht lebensfähig war, dass sie richtig gehandelt hat, als sie sich für den Abbruch entschieden hat, dass ihre Seele gesunden kann.


Bereits das erste Buch der Autorin hat mich fasziniert, hat mich mit ihr freuen und leiden lassen und auch jetzt war ich ihr ganz nahe, konnte ihre Beweggründe verstehen und nachvollziehen. Sie ist grundehrlich in ihren Büchern und erzählt einfach, wie es ihr ging und geht. Dafür erneut meinen tief empfundenen Dank und alles alles Gute für die Familie, Fünf Chaospunkte.

Montag, 3. Juli 2017

Leseliste --> Juli 2017

Schon wieder die Hälfte um von 2017 ..... wo bleibt nur die Zeit?

In diesem Monat muss ich ordentlich Rezensionsexemplare lesen, die teilweise leider nicht ins Motto des Monats passen, aber ich hab da etwas geschlampert und muss gucken, dass die in der FB-Gruppe schon vorgestellten endlich auf die Reise gehen können.
Aber auf dem Reader werden es fast ausschließlich *ältere* SuB-Leichen werden und damit hab ich angefangen


2017-07-01 - Gekauft vor zwei Jahren, also eindeutig passend zum Motto, E-Book
 
 


2017-07-02 - Nicht fürs Motto, Print

 


2017-07-03 - Auch nicht fürs Motto, Print

 
Das heutige E-Book ist ein Reziexemplar, das ganz frisch erschienen ist und daher nicht fürs Motto gerechnet werden darf 
 
 
 
 
2017-07-04 - Und immer noch nicht fürs Motto, Print
 
 
 
 
2017-07-05 - Aber jetzt kommt ein E-Book, das auf der Mottoliste auftauchen darf
 
 
 
 
2017-07-08 - Das erste Print, das für die Motto Challenge zählt, seit Oktober 2015 in meinem Besitz
 
 
 
 
2017-07-09 - Die Neugier ist größer als der Wunsch nach SuB Abbau
 
 
 
 
2017-07-11 - Aber jetzt geht es weiter damit
 
 
 
und auch auf dem Reader gibt es ein neues Buch
 

 
 

 2017-07-14 - Das nächste Print, das zur Motto Challenge zählt
 
 
 
 
2017-07-16 - Die schlaflosen Nächte sind vorüber und ich komme mit den Prints weiter als mit den E-Books
 
 
 
 
2017-07-18 - Das nächste Print, das mal wieder nicht für eine Challenge zählt
 
 
 
2017-07-19  - Das darf ich auf die Liste der Motto Challenge schreiben
 
 
 
und das E-Book auch
 
 
 
 
2017-07-20 - Gewonnen bei loveleybooks.de für eine Leserunde, schon das zweite Buch innerhalb weniger Wochen *yippieh
 
 

Sonntag, 2. Juli 2017

Rezension --> Salvatore Treccarichi - Gerwod II, Alfons Erbe


Es geht weiter, in Band zwei machen sich die Mitglieder des Bundes auf den Weg, um einen Erben des toten Ritters Alfons zu finden. Denn ohne einen solchen, können sie die magischen Artefakte nicht zerstören. Das aber ist dringend erforderlich, um dem wieder erwachten Teramon die Macht über das Böse zu nehmen.


Sofort hatte die Geschichte mich wieder gefesselt, alte Bekannte tauchten auf wie der Waldkehr Gerold und der Nachtalp Olep, die sich inzwischen als Verbündete den verbliebenen Rittern des Bundes angeschlossen haben und auch neue Figuren bekommen ihre Aufgaben.

Ich kann mir schlecht vorstellen, dass jemand, der über das Artefakt gelesen hat, der Suche nach Alfons' Erben nicht beiwohnen möchte.

Von mir gibt es nochmal vier Chaospunkte

Rezension --> Ally J. Stone - Ruf der Instinkte (Savage 1)


Jackson wird als Wächter der *reichen Tochter* Love angeheuert, was dieser überhaupt nicht passt. Mit der Zeit arrangieren sich die Zwei allerdings halbwegs, bis Jackson Loves Geheimnis entdeckt .....


Der Juni war für mich der Monat der versteckten, verdeckten Vampirromane, die ich ja an sich nicht mag. Doch auch Ally hat mich überzeugen können, dass es sich nicht ausschließlich um Blutsauger handelt und die Geschichte hat mich einige Abende in ihrem Bann gehabt.

Noch mehr, ich hoffe, dass es bald eine Fortsetzung gibt *huch

Allys Schreibstil ist anfangs gewöhnungsbedürftig, doch dank ihrer Dialoge, die ironisch, sarkastisch und humorvoll sind, gelang mir der Einstieg in dieses erste Buch von ihr ganz gut.

Das Cover ist geheimnisvoll, vielversprechend und macht neugierig.

Wegen der von mir erwarteten Steigerung im nächsten Teil belasse ich es bei vier Chaospunkten.

Rezension --> Klaus-Peter Wolf - Totenstille im Watt


Dr. Sommerfeldt taucht auf!

Ostfriesland wird die neue Heimat für den gebürtigen Franken, der sich als Arzt im Dunstkreis von Ann Kathrin Klaasen und ihren Kollegen niederlässt.
Das ist ja noch nicht verwerflich, aber der gute Doc hat Vergangenheit. Und zwar eine, die er nicht preisgeben will.
Außerdem mordet er nebenbei.

Lasst euch überraschen von dem neuen Protagonisten des Herrn Wolf.


Schon im 2. Kapitel saß ich grinsend über dem Buch und beschloss ihn zu mögen, den Dr. Sommerfeldt, wie sich dann später herausstellte, haben wir Etliches gemeinsam, der Doc und ich, zum Beispiel

>>Ich hatte so viele Träume. .... Aber dann kam das Leben und der Alltag zertrampelt Träume gerne.<<

Der Autor stellt seine neueste Figur ausführlich vor und lässt ihn dann mit neuer Identität in Norddeich leben, wo er die große Liebe findet, *böse* Menschen *entsorgen* muss und dabei auch Ann Kathrin und Rupert in seiner Praxis über den Weg läuft.
Welche Folgen oder ob überhaupt Folgen für ihn dabei rumkommen, das verrate ich natürlich nicht, das müsst ihr selber lesen, denn lesenswert ist sie auf jeden Fall, die "Totenstille im Watt", die nur der nachempfinden kann, der sie schon selber erlebt hat.
Ich freue mich auf die Fortsetzung im nächsten Jahr und vergebe fünf Chaospunkte für einen unterhaltsamen Lesesamstag.

Rezension --> Kerry Greine - Eine Chance für die Zukunft - wenn alles verloren scheint

 

Eines der ersten Bücher von Kerry habe ich da im Zuge einer Motto Challenge auf dem Reader entdeckt und ebenso in mich gezogen, wie ihre neueren Bücher.

Annie hatte vor etlichen Jahren einen One-Night-Stand, dem sie urplötzlich nach dieser Zeit zum ersten Mal wieder gegenübersteht. Sofort sind bei ihr die Gefühle von damals wieder präsent und auch Colin kann seine Empfindungen schlecht verbergen. Doch Annie hat seit dem ersten Treffen ein Geheimnis, das er entdeckt, ehe sie ihm davon erzählen kann.

Ist der Vertrauensbruch zu groß, um an eine gemeinsame Zukunft denken zu können?


Nachdem ich ja einige der späteren Werke schon gelesen habe, kann ich deutlich eine Entwicklung im Schreibstil der Autorin feststellen. Nicht, dass dieses Buch schlecht ist, beileibe nicht, aber in diesem Fall ist weniger mal nicht mehr, wie so oft. Etwas ausführlicher und breiter erzählt, wäre die Geschichte für mich noch unterhaltsamer gewesen. Aber jeder Schreiberling hat mal klein angefangen und ich weiß, dass Kerry es auch anders kann. Vier Chaospunkte




Rezension --> Ulli Eike - Lena Stern & Agentur Valeska: NACKT

 

Sascha, die der aufmerksame Leser schon aus Thanatos kennt, verschwindet einfach so während einer Shoppingtour in Dortmunds belebter Innenstadt. Natürlich wird schnell eine SoKo gebildet, denn Sascha ist inzwischen die Verlobte eines Polizisten. Aber auch die Familie sucht nach ihr und macht den Beamten so manchen Strich durch die Rechnung.
Während fieberhaft nach ihr gesucht wird, durchlebt Sascha einen Albtraum.


Ich konnte es nicht lassen, im Juni auch noch den vorläufig letzten Band um Lena Stern zu lesen, ach was, lesen .... verschlungen habe ich ihn, wie alle vorhergehenden Geschichten um die eigenbrötlerische Kommissarin.
Zum einen ist dafür Ullis Schreibe verantwortlich, zum anderen Lena selber. Ich liebe diese fiktive Frau, die  eine teils unmögliche, teils sehr liebenswerte Art an sich hat und hoffe, der Autor genießt nicht nur die spanische Sonne, sondern entwickelt dabei viele Ideen für weitere Lena Geschichten. Fünf Chaospunkte



Rezension --> Klaus-Peter Wolf - Ostfriesentod

 

Seit dem Tag der Veröffentlichung lag er bei mir, der elfte Fall für Ann Kathrin Klaasen, Teile davon hatte ich mir in einer Lesung angehört, aber irgendwie konnte ich mich nicht aufraffen, das 560 Seiten starke Buch auch zu lesen.

Doch kurz vor meinem Umzug an die Küste habe ich es doch getan und das Unrecht, das Ann Kathrin widerfährt hat mich meine Kisten vergessen lassen abends.

Wieder mal spannend, erheiternd, mich den Kopf schütteln lassend und trotzdem mit Wohlfühlcharakter. Die Ostfriesen sind eben so, wie der Autor sie beschreibt und ich warte schon ganz gespannt auf Februar 2018, aber nur wegen Fall 12.
Fünf Chaospunkte


Rezension --> C.A. Raaven - Bat Boy

 

Lucas ist 13 und seitdem ist irgendwie alles anders in seinem Leben. Viele Fragen drängen sich in dem Teenagerkopf, doch die wenigen Antworten, die er bald erhalten wird, verändern sein ganzes Leben.


*uuuhhhhh

Ein Vampirroman, wo ich die doch nicht mag, zumindest kam ich bisher nicht klar mit denen, die ich in die Hand nahm.

Nur gut, dass ich es bei *Bat Boy* nicht wusste, denn sonst wäre mir eine sehr interessante Geschichte entgangen, die mir Vampire mal nicht als blutsaugende Monster zeigte, sondern in der Hauptsache als *normale* Menschen, die einfach nur ein paar besondere Eigenschaften haben, aber keineswegs abschreckende Eigenschaften, sondern auch richtig liebenswerte.

Natürlich hätte ich anhand des Covers erkennen können, was drinsteckt in dem Buch, aber irgendwie hab ich da wohl schief geguckt, ich fand es einfach nur interessant, das Cover.

C.A. hat einen fesselnden Schreibstil, der anfangs etwas langatmig ist, aber schnell sicher auch Jugendliche im Alter des Protagonisten mitreißen wird. Da bin ich zwar schon weit weg, aber ich bin gespannt, wie es im zweiten Teil weitergeht und was der Autor noch so von sich geben wird, schriftstellerisch. Von mir für seinen Debütroman vier Chaospunkte

Rezension --> Bernadette Olderdissen - Bis der Tod dich findet

 

Unverhofft landet die Reisejournalistin Kira nicht in der Sonne, sondern in Finnland. Bald wird sie mit ihrer toten Gastgeberin konfrontiert und kann es nicht lassen, der Polizei ins Handwerk zu pfuschen.


Globetrotter-Krimi sind eine tolle Idee (den ersten Teil kenne ich nicht), doch Finnland wurde samt Einwohnern und Bräuchen gut dargestellt, sodass der Leser Einblick nehmen konnte.
Die Geschichte an sich, nun ja, ich weiß nicht so recht. Spannend war sie, ohne Zweifel, aber doch auch etwas seltsam, denn ich konnte nicht wirklich nachvollziehen, warum Elna ihre ungeliebten Kollegen immer wieder einlädt obwohl sie doch gar nicht mit ihnen klarkommt, warum sie so viel Wert auf deren Meinung legt, usw.
Ich war mehrmals versucht, das Buch mittendrin zu beenden, aber auch zu träge in diesen Momenten, mir auf dem Reader was anderes zu suchen.
Drei Chaospunkte

Rezension --> Renate Schley - Ganz schön tot

 

Der dritte Fall für Kommissar Vonhoff und wirklich begeistern konnte er mich nicht, ich fand die ganze Geschichte etwas undurchsichtig, verschwommen und altmodisch. Ich habe immer auf den Kick gewartet, der mich richtig in der Geschichte ankommen lässt, aber der kam nicht, schade dafür.
Der Satz sollte dringend überarbeitet werden, denn so macht es auch von dieser Seite betrachtet nicht wirklich Spaß, das Buch zu lesen. Die Autorin sollte nach so vielen veröffentlichten Büchern wissen, wie es geht.
Zwei Chaospunkte


Rezension --> Ulli Eike - Lena Stern, Hexenjagd

 



Inzwischen kämpft Lena privat gegen ihre Eifersucht, die sie sich nicht wirklich eingestehen will, aber die neue Kollegin, bzw. Praktikantin macht ihr das Leben auch nicht leicht. Lena ist es einfach nicht gewöhnt privat und beruflich im Team zu kämpfen, was sich auf ihr ganzes Leben und das Miteinander mit ihrem Umfeld auswirkt.
Nichtsdestotrotz kann sie verhindern, dass die taffe Hauptkommissarin Valerie von Kessel aus einem anderen Team von ihrer Vergangenheit so eingeholt wird wie ihre Freundinnen aus der Jugendzeit.


Lena ist eine Ermittlerin, die ich liebe, ebenso wie Ullis Schreibe und ich hoffe, er lässt sie noch lange gegen Mörder unterwegs sein. D
er Lernprozess, den Lena in jedem Buch durchmacht ist nicht einfach, aber irgendwann wird sie es geschafft haben und über ihren Schatten springen können.
Ich lese immer gerne von ihr und daher wieder einmal fünf Chaospunkte

Rezension --> Ulli Eike - Lena Stern, Mörderhaus


Am Ende der Nemesis-Trilogie wurde Lena beurlaubt und sie ist es noch, als Ulli Eike "Das Mörderhaus" beginnt. So kann sie quasi *privat* helfen. Schnell merkt sie, dass die Kollegen auch an dem Fall dran sind und früher als gedacht, wird ihre Suspendierung aufgehoben.


Gespannt war ich nach "Hades" wie Lenas Entscheidung ausfällt und konnte nun erfreut feststellen, dass sie sich entschieden hat, nicht ins LKA zurückzukehren. Immerhin spielt ja auch ihr Privatleben in Dortmund inzwischen eine große Rolle für ihre Überlegungen.
Ein weiteres Mal hatte mich Ulli von Anfang an gefesselt und die Geschichte rund um Lena und ihre Kollegen sehr spannend geschrieben, so spannend, dass ich sofort zum nächsten Buch greifen musste, "Das Mörderhaus" aber erst wieder mit fünf Chaospunkten bewerten muss.
Danke Ulli, dass du Lena *erschaffen* hast.