Montag, 31. Juli 2017

Rezension --> Esther Grünig-Schöni - Schlafen, Die Nacht und das Andere


Eine wundervolle Geschichte, die deutlich macht, 

dass das Leben jederzeit änderbar ist, 
dass keiner an Althergebrachtem festhalten muss, 
dass Bisheriges nicht bis zum Ende so sein muss. 

Mancher braucht nur einen kleinen Stups, mancher lernt es nie, dass JEDER es in der Hand hat, für sich das *Beste* zu finden und zu leben. 

Auch die Einwohner in dem kleinen Ort "Schlafen", der hier in der Schweiz zu finden ist, allerdings überall auf der Welt sein könnte, sind zwiegespalten, als ein Frmeder auftaucht, der ganz anders ist, als die Einheimischen, auch wenn sich einige ihm gegenüber offen zeigen, weil sie durch seine Fragen und seine Art *gestupst* werden. 

Sehr nachdenklich macht dieses Büchlein, sehr viel steht zwischen den Zeilen und so mancher mag es nicht entdecken, was in der Geschichte und in ihm selber steckt. 

Selbst schuld, sag ich da nur und wünsche, dass diese Menschen trotzdem einigermaßen glücklich sind. 

Offen das Ende der Geschichte, auch wenn prinzipiell jedem (Leser und Einwohner) klar ist, wer verantwortlich ist und die meisten Bewohner zufrieden sind damit, wie sich ihr Leben verändert hat. 

Flüssig der Schreibstil, geheimnisvoll das Cover, rundum gelungen, danke dafür an die Autorin und volle Punktzahl.

 

1 Kommentar:

  1. Danke liebe Gabi, das hast du echt gut erspürt und es macht mir Freude, dass es so ist.

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