Montag, 31. Juli 2017

Rezension --> Stuart MacBride - Totenkalt


Zum bereits zehnten Mal darf Logan McRae ermitteln und er hat Karriere gemacht, seit er in den "Dunklen Wassern von Aberdeen" auf dem Buchmarkt auftauchte. Im Regal stehen alle Bände, gelesen sind sie leider noch nicht, aber das werde ich demnächst nachholen, denn ich habe bei der Leserunde zum neuesten Thriller gemerkt, dass mir doch einiges fehlt. 

Nichtsdestotrotz hat mich Stuart MacBride wieder einmal begeistert, auch wenn manchem Leser seine Sprache und die eine oder andere Handlung etwas zu vulgär ist. Ich möchte nicht sagen, die Schotten sind halt so, aber Autor und Protagonist sind es auf jeden Fall und zwischendurch ist es auch ganz amüsant, auf welche Ideen die beiden kommen, um sich unbemerkt an unbeliebten Mitmenschen zu rächen. 

Der Schreibstil von MacBride ist wie er ist, entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht, ich mag ihn und konnte das Buch wieder kaum aus der Hand legen, wobei der tatsächliche Täter erneut bis fast zum Ende auch von mir unentdeckt blieb und total überraschend eine ganz andere Person war als vermutet. 
Gemein fand ich das Ende, denn Cliffhanger hasse ich, aber wer tut das nicht *lach 

Auch Logans Chefin, bzw. ehemalige Chefin, Steel ist wie gehabt und brachte mich mit ihren Reden immer wieder zum Schmunzeln. Bestes Beispiel hierfür war ziemlich am Anfang, als sie sich über - ihrer Meinung nach - unfähige Kollegen lustig machte:

>>Da läuft ein Serienmörder frei rum, und unsere einizge Hoffnung, ihn zu schnappen, sind Tweedledee, Tweedledum und ihr Chef: Tweedle-Dümmer.<< 

Alle Charaktere sind in den zehn Bänden gewachsen, wie auch der Autor und ich würde niemandem empfehlen mit "Totenkalt" in die Reihe einzusteigen. Wer allerdings schon einige Bände der vorhergehenden gelesen hat, sollte sich diesen nicht entgehen lassen.

Das Cover ist düster, was ich so gar nicht gewohnt bin, aber durchaus passend.
Kein Zweifel, fünf meiner Chaospunkte


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