Freitag, 4. August 2017

Rezension --> Kerstin E. Stolz - Marla Besenschlau und der verhexte Vampir


Vier neugierige Hexenmädchen im ersten Hexenschuljahr treffen auf dem Heimweg von der Schule ein total verdrecktes Etwas im Wald, das sie zunächst nicht identifizieren können. Doch es stellt sich als Mädchen in ihrem Alter heraus, das nicht mehr nach Hause kann, weil es verhext wurde. 
Natürlich beschließen die jungen Hexen, allen voran Marla Besenschlau, der Kleinen zu helfen und geraten in ein spannendes Abenteuer. 
Erzählt wird die Geschichte vom Raben Tropa, der immer wieder unter den Hexversuchen der Freundinnen zu leiden hat.


Mehr noch als die Geschichte haben mich die Illustrationen begeistert, ich konnte mich gar nicht satt sehen und musste ständig hin und her blättern, um zu gucken, ob das Geschriebene auch zu den Zeichnungen passte (und nicht umgekehrt, sorry Kerstin). Es gibt aber auch bei jedem Blick etwas Neues zu entdecken, was natürlich auch im Text enthalten ist. 


Der ist sehr geeignet für das vorgesehene Alter und auch die Aufteilung ist sehr gut aufs Vorlesen wie auch erste Leseversuche abgestimmt. Ich kann mir durchaus vorstellen, das Buch einem *erst* Vierjährigen vorzulesen und zwischendurch eben immer wieder Bilder zu gucken. Dafür ist auch die Gesamtlänge des Buches mit knapp 100 Seiten ideal. 

Der Schreibstil der Autorin ist dem Alter angepasst, es ist zu merken, dass sie selber eine Tochter hat und die Liebe zu Kindern spricht aus jedem Wort. 

Das Cover ist ebenfalls ein Hingucker, sodass Kinder sicher gerne zu diesem Buch greifen werden. Dafür hätte ich mir allerdings eine Hardcover Ausgabe gewünscht, denn ein Taschenbuch kann auch bei älteren Kindern doch etwas leiden. 

Nichtsdestotrotz kann ich das Buch nur empfehlen, vier Chaospunkte.

 

1 Kommentar:

  1. Huhu Gabi,

    ansprechendes Cover allemal oder?

    LG..Karin...

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